TuS N-Lübbecke gewinnt 28:24 bei der HSG Konstanz

Mit Mühe zum ersten Sieg

Nikola Blazicko (vorne) feierte mit dem TuS N-Lübbecke einen erfolgreichen Auftakt in die neue Handball-Saison. - Fotos: Pollex

Wehdem - Es hat ein ganzes Stück harte Arbeit gekostet, doch am Ende des ersten Saisonspiels in der zweiten Handball-Bundesliga stand der erste Sieg: Bei Aufsteiger HSG Konstanz gewann Bundesliga-Absteiger TuS N-Lübbecke mit 28:24 (13:13). „Das Spiel war für uns ein wichtiger Lernprozess“, sagte TuS-Trainer Aaron Ziercke nach dem Spiel.

Der TuS N-Lübbecke zeigte zwei unterschiedliche Gesichter. In Halbzeit eins und in den ersten Minuten der zweiten Hälfte wirkte er unsicher und lief permanent Rückständen hinterher. Erst in der Schlussphase drehte der Favorit auf.

Konstanz erwischte den besseren Start und lag durch zwei Treffer von Mathias Riedel nach gut zwei Minuten mit 2:0 vorn. Nach drei Minuten traf Kenji Hövels erstmals für den TuS. Nachdem Pontus Zetterman in der sechsten Minute zum 4:4 ausgeglichen hatte, blieb der Spielstand eng. Ein Muster blieb jedoch: Konstanz legte vor – der TuS musste kontern. In dieser Phase wichtig auf dem Feld für den TuS: Torwart Nikola Blazicko, der beim Stand von 7:9 zwei Würfe parierte.

Als Soforthilfe präsentierte sich auch Neuzugang Lukasz Gierak, der wegen der Teilnahme an den Olympischen Spielen mit der polnischen Nationalmannschaft einen Großteil der Vorbereitung verpasst hatte. Einem Doppelschlag von ihm war der 11:11-Ausgleich zu verdanken. Insgesamt erzielte Gierak vier Tore. Mit 13:13 ging es in die Pause.

„Es war ein zäher Auftakt“, urteilte Aaron Ziercke. „Wir waren nervös, haben uns schwer getan und zunächst Dinge auf der Platte gezeigt, die wir nicht machen wollen. Wir haben zu viel gekämpft und zu wenig Handball gespielt.“

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit legte Konstanz vor. Nach 35 Minuten schaffte die HSG, die nach zwölf Jahren wieder in der zweiten Bundesliga spielt, durch einen Treffer von Gregor Thomann erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung.

Ziercke: „Wir sind jetzt die Gejagten“

Knapp zehn Minuten lief der TuS weiter hinterher, ehe Jens Bechtloff der Ausgleich zum 21:21 gelang. Und dann brach allmählich die Zeit des Favoriten an. Als Konstanz statt des Torwarts einen zusätzlichen Feldspieler einwechselte, besorgte erneut Bechtloff die erste Führung für den TuS. Danach verwarf der Gastgeber mehrfach – auch wegen einer verbesserten Abwehrarbeit des TuS.

Zwei weitere Tore von Bechtloff und eines von Ante Kaleb brachten die Westfalen sechs Minuten vor dem Ende mit drei Toren in Führung – das 26:23 war die Vorentscheidung. Pontus Zetterman mit seinem achten Treffer im Spiel und Ramon Tauabo ließen die letzten TuS-Tore des Spiels folgen.

„Ich bin froh, dass wir nicht hektisch geworden sind und den Schalter noch umlegen konnten. Das stimmt mich positiv, und ich freue mich über das Ergebnis“, sagte Aaron Ziercke, der mit der Leistung erst ab der 47. Minute zufrieden war, wie er betonte. Am Ende habe sich auch die Fitness ausgezahlt.

Weiter geht es am Freitag, 9. September, zu Hause gegen den TV Emsdetten. Ziercke: „Wir sind jetzt nicht mehr der Underdog, sondern die Gejagten.“ 

han

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