Fußball-Kreisliga A: Tabellenführer peilt in Levern den nächsten Sieg an

ISC morgen Meister, wenn TuRa mitspielt

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Ein Spiel dauert 90 Minuten, und am Ende gewinnen die Isenstedter (hier u.a. mit Sebastian Vogt). So sah es in dieser Saison für den ISC in fast jedem Spiel der Kreisliga A aus. ·

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthISENSTEDT · Wer am Sonntag, 1. Juni, einen Tisch im Gasthaus Kaiser Dorfkrug in Isenstedt haben möchte, dürfte schlechte Karten besitzen oder muss sich zumindest auf eine deutlich erhöhte Geräuschkulisse gefasst machen. Für diesen Tag nämlich hat Fußball-A-Ligist SC Isenstedt seine Meisterfeier angekündigt.

„Der Termin ist geblockt“, lacht Rolf Halwe. Der Sportliche Leiter des SC Isenstedt hat in diesen Tagen ohnehin gut lachen. Seine Mannschaft führt die Tabelle in der Kreisliga A mit 15 (!) Punkten Vorsprung an und könnte bereits am morgigen Sonntag uneinholbar sein, wenn die Konkurrenz mitspielt. „Dann gibt es spontan 50 Liter“, kündigt Halwe schon einmal an.

Die Frage ist längst nicht mehr, ob die Isenstedter Kreismeister werden, sondern wann. Morgen spielt der Fast-Meister beim Drittletzten in Levern und peilt in diesem Duell seinen 24 Sieg im 26. Saisonspiel an. Sollte gleichzeitig der einzige rechnerisch verbliebene Konkurrent TuRa Espelkamp nicht sein Heimspiel gegen den VfL Frotheim gewinnen, wäre der ISC durch.

„Mir persönlich wäre eine Feier nach einem Heimspiel eigentlich lieber“, meint Halwe, der übrigens „nicht mehr daran glaubt, dass TuRa alle verbleibenden Spiele gewinnt und wir alle verlieren, obwohl wir in der Vergangenheit ja schon einiges erlebt haben.“ Zweimal waren die Blau-Weißen mit dem Titelgewinn vor Augen und bedruckten Meister-Shirts am letzten Spieltag abgefangen worden, jetzt sind aller guten Dinge drei.

Laut Rolf Halwe die Früchte der vor 20 Jahren von ihm ins Leben gerufenen Jugendkooperation mit dem VfB Fabbenstedt. „80 Prozent unserer Spieler kommen aus dieser Zusammenarbeit. Dieses Engagement hat sich wirklich gelohnt“, hebt der Sportliche Leiter hervor. Auch im Hintergrund haben Halwe, Obmann Matthias Finke und Trainer Axel Krüger erfolgreich gearbeitet. Mit Andreas Bajohr vom TuS Tengern kann Halwe einen namhaften und spielstarken Neuzugang für die nächste Saison, dann in der Fußball-Bezirksliga, vermelden.

„Über ihn muss man ja nicht viel sagen. Er ist ein absoluter Leistungsträger, unglaublich präsent und wird uns mit seiner Routine sehr gut zu Gesicht stehen“, meint Halwe. Der 32-jährige Andy Bajohr wohnt in Isenstedt und kann zu Fuß zum Sportplatz gehen. Auch sein Bruder Tobias werde den TuS Tengern am Ende der Saison verlassen und sich dem SuS Wulferdingsen anschließen. „Abgänge gibt es nicht zum aktuellen Stand. Ich denke auch nicht, dass wir viel verändern werden, denn der Kader der ersten Mannschaft ist gewachsen“, ergänzt Rolf Halwe.

Ein anderer namhafter Kandidat beim SC Isenstedt ist Torben Kreienbrock. Der Mannschaftskapitän des Bezirksligisten FC Preußen Espelkamp hat dem Verein unlängst mitgeteilt, dass er in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung stehe. Da sich Isenstedts Trainer Axel Krüger und Kreienbrock aus gemeinsamen Espelkamper Zeiten (Krüger führte ja auch die Preußen-Reserve zum Kreismeistertitel) kennen und schätzen, ist der Schluss naheliegend, dass sich der ISC auch mit der Personalie Kreienbrock beschäftigt.

Doch zunächst einmal möchte man in Isenstedt die Momentaufnahme genießen. Und dazu gehört eine ordentliche Feier – vielleicht ja schon morgen Nachmittag.

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