Union Varl hofft auf Punkte in Löhne / Espelkamp will Dreier vor dem Gipfeltreffen

Mission Wunder: Jetzt beginnt die heiße Phase

Gewonnene Zweikämpfe waren für Union Varl (rechts Pascal Meier) gegen Vlotho Mangelware. Bei TuRa Löhne wollen es die Varler morgen besser machen.  - Foto: Russ

Wehdem - Von Melanie Russ. Trotz nur noch theoretischer Chance auf den Klassenerhalt gibt Fußball-Bezirksligist Union Varl die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf und fährt nach der zuletzt überschaubaren Leistung gegen Tabellenführer Vlotho morgen mit gestärktem Willen zu TuRa Löhne. Preußen Espelkamp will sich mit einem Heimsieg gegen den SV Kutenhausen-Todtenhausen eine gute Ausgangsposition für das Spitzenspiel gegen Vlotho in der Woche darauf in Stellung bringen. Und auch der SuS Holzhausen könnte im Abstiegskampf drei Punkte gegen den TSV Schötmar gut gebrauchen.

Varl-Trainer Philipp Knappmeyer ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft gegen Löhne ein anderes Gesicht zeigen wird als gegen Vlotho. „Wir wissen genau, dass jetzt die wichtigen 14 Tage kommen“, sagt Knappmeyer mit Blick auf die Partien gegen Löhne, Bad Oeynhausen, Dützen und Holsen (darunter drei Heimspiele), in denen man sich einigermaßen realistische Hoffnungen auf Punkte machen kann. Danach kommen die Top-Teams der Liga.

An der Ausganglage hat sich nach der 1:5-Heimpleite nichts geändert. „Uns ist klar, dass man gegen Vlotho verlieren kann. Die Punkte hatten wir nicht eingeplant. Jetzt kommt für uns die heiße Phase“, weiß Knappmeyer. Die intensive Trainingseinheit vom Dienstag stimmt ihn zuversichtlich. „Es war eine der besten Einheiten seit langem. Tempo und Konzentration waren hoch, genauso wie es sein soll.“ Er habe die Mannschaft noch einmal darauf eingeschworen, dass in den nächsten zwei Wochen bei jedem einzelnen Spieler der Focus komplett auf dem Sport liegen müsse und habe viele nickende Köpfe gesehen, so Knappmeyer.

Bis auf Mario Niestrath und den in dieser Saison ohnehin nur sporadisch einsetzbaren Marcel Rosengarten sind alle Mann an Bord. Auch Keeper Marcel Redeker ist wieder ins Training eingestiegen, nachdem er am vergangenen Sonntag einen Ball hart an den Kopf bekommen hatte und ausgewechselt werden musste. Zuversichtlich dürfte auch ein Blick auf das Hinspiel-Ergebnis stimmen, als die Varler in Unterzahl einen 3:0-Sieg errangen. Allerdings zeigt die Löhner Erfolgskurve mit zuletzt vier Siegen in fünf Spielen steil bergauf.

Der SuS Holzhausen kann den Saisonendspurt mit drei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und einem ordentlichen Torverhältnis zwar deutlich entspannter angehen als die Varler, braucht nach Einschätzung von Trainer Jörg Bohlmann für den Klassenerhalt aber noch neun Punkte aus den letzten sieben Spielen. Angesichts des schweren Restprogramms sollte sich seine Mannschaft „mit dem Punkten nicht mehr so viel Zeit lassen“, betont Bohlmann. Mit dem morgigen Gegner Schötmar haben die Holzhauser gute Erfahrungen gemacht. Das Hinspiel gewann man klar mit 4:1. „Wir wissen, wie man Schötmar den Spaß am Fußball nehmen kann und werden offensiv auftreten“, verspricht Bohlmann, der lediglich den verletzten Dominik Zielke (Kreuzbandriss) und eventuell Verteidiger Sascha Ludwig ersetzen muss.

Einen Leistungsdruck ganz anderer Art verspürt der Tabellenzweite FC Preußen Espelkamp, für den ein Sieg gegen den abstiegsbedrohten SV Kutenhausen-Todtenhausen Pflicht ist, will er im Kampf um den Aufstieg nicht zurückfallen. „Wir wollen einen Dreier landen, um die gute Ausgangslage vor dem Gipfeltreffen in Vlotho zu festigen“, sagt Preußen-Trainer Uwe Korejtek, der nach der Unruhe um den für den Rest der Saison aus dem Kader gestrichenen Mario Warkentin den Focus nun wieder auf das Sportliche lenken will. Vom vergangenen Spiel geblieben ist die angespannte Personalsituation. Cristian Nasui und Daniel Fritz fehlen wegen einer Gelbsperre, Vitali Loginov ist noch angeschlagen. Dafür kehren Dennis Schmidt und Patrick Rossel zurück, außerdem helfen Eugen Fritz und zwei A-Junioren aus. Trotzdem ist Korejtek überzeugt: „Wir sollten genügend Qualität besitzen, um zu gewinnen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Kommentare