Markus Tech Zweiter beim Bundesnachwuchschampionat und Gold mit der Mannschaft

Größter Erfolg der jungen Karriere

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Toller Saison-Höhepunkt: Jandrik Tech (RV Holzhausen-Heddinghausen) und Jacqueline von Behren (RFV Friedewalde) holten beim Bundesnachwuchswettkampf Vielseitigkeit mit dem westfälischen Team die Meisterschärpe.

Minden-Lübbecke - Das Team Westfalen hat beim Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit Pferde in Warendorf Gold gewonnen. Erheblichen Anteil daran hatten Jacqueline von Behren (RV Friedewalde) und Jandrik Markus Tech (RV Holzhausen-Heddinghausen). Letzterer sicherte sich zudem den zweiten Platz in der Einzelwertung der kombinierten Prüfung auf A**- Niveau. Für die beiden Minden-Lübbecker Pferdesportler ist das der bisher höchste Erfolg ihrer noch jungen Karriere.

In der Einzelwertung lieferte sich Jandrik Markus Tech ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Ingrid Klimkes Tochter, Greta Busacker. Nach Theorie, Laufen, Vormustern, Geländeritt sowie dem Springen lag der 15-Jährige aus Espelkamp mit seiner Stute Roccella knapp in Führung. In der letzten Teilprüfungen, der Dressur, gelang es Greta Busacker, den Spieß noch einmal umzudrehen. Mit einer glatten 9,0 als Tagesbestnote verließ die Jugendliche auf dem Olympiapferd ihrer Mutter das Viereck und zog mit 0,2 Punkten in der Gesamtwertung vorbei. „Das ärgert schon, war aber zu erwarten“, gibt Jandrik Tech zu.

„Wenn Greta nicht die 9,0 gehabt hätte, hätten wir als Mannschaft nicht gewonnen“, merkt Jacqueline von Behren an. Mit 405,5 Punkten landete Titelverteidiger Westfalen nur knapp vor den Hannoveranern (402,8 Punkte) – auch, weil in jeder der Reitdisziplinen einer der fünf westfälischen Teilnehmer auf Rang eins lag. Mit der Bestnote 9,5 belohnte die Jury den Geländeritt von Jandrik Tech und Roccella. So stellten sie sich Geländereiten vor, hoben die Richter hervor.

„Roccellas Stärken

liegen im Gelände“

„Roccellas Stärken liegen auch klar im Gelände“, erklärt Jandrik Tech, der in diesem Jahr schon mit ihr Vize-Champion beim Westfälischen Nachwuchschampionat Vielseitigkeit geworden ist. Der Espelkamper reitet die braune Stute aus der eigenen Zucht seit rund zweieinhalb Jahren. Zu dem Zeitpunkt ist er vom Pony umgestiegen auf die elfjährige Hannoveraner Stute von Rabino abstammend. „Nach der ersten Springstunde wollte ich sie nicht mehr reiten“, erinnert sich der Schüler. „Heute bin ich froh, dass ich nicht aufgegeben habe.“ Sie sei ein sensibles Pferd, habe aber von ihrer Vollblut-Großmutter den nötigen Kampfgeist und Mut geerbt.

Jacqueline von Behren reitet die Oldenburger Stute Sternenfee erst seit einem halben Jahr. „Ich bin froh, dass ich sie zur Verfügung gestellt bekomme, denn für mein eigenes Pferd wäre so ein Wettkampf noch zu früh gewesen.“ Mit der Note 8,8 sahen die Richter das Paar im Springen vorn, das zwei Wochen vor dem Bundeswettkampf in der Vielseitigkeit auch bei der Westfälischen Meisterschaft im Nachwuchschampionat Springen in Freudenberg starten durfte. „Das war auch ein tolles Turnier mit megaschönen Plätzen. Mir macht aber der vielseitige sportliche Wettkampf mehr Spaß“, unterstreicht von Behren. „Beim Springen ist man mit einem Klotz gleich ganz hinten. Eine Vielseitigkeit ist erst nach der letzten Prüfung entschieden“, ergänzt Jandrik Tech.

Das Bundenachwuchs-championat Vielseitigkeit auf dem Gelände des Bundesleitungszentrums Reiten am Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) in Warendorf sei ein besonderes Erlebnis gewesen, sind sich die beiden Zehntklässler einig. Obwohl beide schon Erfahrungen in Bundeswettkämpfen gesammelt haben, haben sie nicht damit gerechnet, in einer A**- Prüfung gleich so weit vorn zu sein. Landestrainerin Jutta Briel und Stützpunkttrainer Hanno Vreden hätten aber auch gute Vorbereitungsarbeit geleistet.

Im nächsten Jahr sind die 15-Jährigen für das Bundesnachwuchschampionat zu alt. „Das ist schon traurig“, bedauern beide, die weiterhin am Stützpunkttraining teilnehmen dürfen und in den D-Kader berufen wurden. Nun gilt es sich in Vielseitigkeitsprüfungen auf L- Niveau zu beweisen.

„Für dieses Jahr ist noch nicht Schluss“, unterstreichen die Schüler. „Wir rechnen aber nicht damit, dass es weiter immer nur steil bergauf geht“, erklären Jandrik Tech und Jacqueline von Behren.

sor

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