Fußball: Vedat Seyhan beim FC Oppenwehe „nur noch“ Trainer

„Mannschaft ist jetzt stabil genug“

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Vorgaben im Einzelgespräch: Oppenwehes Trainer Vedat Seyhan mit Thomas Langemann. ·

Oppenwehe - Sascha Schmidt flachste: „Vedat, zieh dein Trikot an, wir sind nur zu zehnt.“ Ein erfolgloser Bluff, denn zum einen waren am Dienstag in Oppendorf mehr als genug Spieler des FC Oppenwehe am Platz und zum anderen will Vedat Seyhan gar nicht mehr selber mitspielen. „Die Mannschaft ist jetzt stabil genug. Die Jungs haben genug Selbstvertrauen, um die Spiele allein durchzuziehen“, betont der Trainer des Fußball-B-Ligisten.

Bislang hatte der 49-Jährige immer noch selber auf dem Platz gestanden und als erfahrener Abwehrmann mitgeholfen, die Defensive der Nordkreisler zusammenzuhalten. In der vergangenen Rückrunde hatte sich Seyhan allerdings schon selber „ausgewechselt“, und dabei solle es auch bleiben. „Mit unseren drei A-Junioren und Rückkehrer Sebastian Waering ist der Kader in der Breite stärker geworden. Außerdem hat sich die Mannschaft im letzten Jahr spielerisch enorm verbessert. Als Spieler brauchen mich die Jungs jetzt nicht mehr“, lacht Vedat Seyhan.

Als Trainer hingegen schon. Der Routinier, der bei den Oppenwehern in sein drittes Jahr geht, nahm sich am Dienstag in Oppendorf sehr viel Zeit, um seine Spieler – sowohl im Mannschaftskreis als auch in Einzelgesprächen – auf ihre jeweiligen Aufgaben einzustellen. „Die Spieler haben Vedats Philosophie verstanden, treten geschlossen auf und legen das Augenmerk auf die Defensivarbeit“, erklärt Uwe Brockschmidt. Er engagiert sich im Verein als Sportwart und Co-Trainer der ersten Mannschaft und kann deshalb beurteilen: „Es sind sehr gute Ansätze zu erkennen.“

Ansätze, die den FC Oppenwehe die vergangene B- iga-Saison auf Platz fünf abschließen ließen. „Das war eine positive Überraschung. Jetzt müssen wir beweisen, dass das kein Glück war. Wir wollen wieder unter die ersten fünf“, betont Vedat Seyhan und erklärt: „Ich weiß, dass ich damit Druck aufbaue. Doch Druck gehört im Fußball dazu.“

Für einen B-Ligisten absolvieren die Oppenweher übrigens ein sehr intensives Vorbereitungsprogramm. „Entscheidend ist das Training“, meint Seyhan vielsagend. Er muss ja jetzt auch nur noch an der Seitenauslinie „schwitzen“. · ag

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