Kreisliga A: Kriselnder Tabellenführer TuS Dielingen vor entscheidenden Wochen

„Man braucht 70 Punkte, um Meister zu werden“

Die Dielinger um Spielertrainer Wolfgang Hagedorn (vorne rechts) hatten gegen den TuS Tengern II meist das Nachsehen. - Foto: Pries

Dielingen - Von Maik Hanke. Wie ein Kind durch einen Eimer Schoko-Eis hatte sich der TuS Dielingen durch die Hinrunde in der Fußball-Kreisliga A gegraben. Von den Gegnern blieb dabei oft nicht viel übrig. Jetzt haben die Dielinger aber offenbar Bauchschmerzen: Der einst komfortable Zehn-Punkte-Vorsprung des Tabellenführers ist nach der 1:4-Niederlage gegen Verfolger TuS Tengern II auf zwei Pünktchen geschrumpft. „Wir haben uns selbst geschlagen“, sagt Spielertrainer Wolfgang Hagedorn.

Es kriselt beim Spitzenreiter. In den vergangenen drei Spielen gab es zwei 1:4-Niederlagen und ein 1:1-Unentschieden beim Tabellenletzten SV Börninghausen. „Nun ist der Vorsprung aufgebraucht“, sagt Hagedorn. „Da kann es sein, dass der eine oder andere nervös wird.“ Schlecht sei die Stimmung in der Mannschaft aber nicht. „Wir brauchen einfach ein Erfolgserlebnis.“

Zehn Spiele stehen noch an, die Dielinger liegen bei 47 Punkten, haben noch ein Spiel weniger als Tengern bestritten. „Man braucht 70 Punkte, um Meister zu werden“, ist sich Hagedorn sicher. Dafür müssten jetzt dringend Punkte her, sonst verspiele seine Mannschaft alles, was sie sich in den ersten zwei Dritteln der Saison erarbeitet habe.

Gegen Tengern habe sein Team nicht gut verteidigt, sagt Hagedorn, zu wenig Laufbereitschaft an den Tag gelegt und – wieder einmal – seine Torchancen nicht genutzt. „Es hakt, vorne die Tore zu schießen“, sagt Hagedorn. Sonst habe seine Mannschaft oft drei Tore oder mehr geschossen, jetzt fällt es schwer, überhaupt eins zu erzielen. „Keiner ist vor dem Tor eiskalt.“ Gegen Börninghausen habe das Team insgesamt satte fünf „Hunderprozentige“ vergeben, ärgert sich der Coach.

Besonders Marco Stagge hat zurzeit Ladehemmung. Schon bei der Niederlage gegen den FC Lübbecke vergab er ein ganz wichtigen Ball zur Vorentscheidung. Auch gegen Tengern vergab er kurz vor der Halbzeit eine Großchance.

Noch ist Hagedorn nicht nervös. Sollte sein Team aber die nächsten Spiele auch nicht gewinnen, dann werde er nicht nur unruhig, sondern vor allem sauer, sagt er. „Dann hätten wir uns in wenigen Wochen um unsere ganze Arbeit gebracht.“

Zu schaffen macht Hagedorn derzeit auch die Personalsituation. „Es ist ein Hin und Her, wer fit ist und wer nicht.“ Neben den Langzeitverletzten David Schmidt und Artur Seibel fehlen derzeit wegen Bändervlertzungen auch Ephraim Pieper und Kapitän Stefan Lekon. Außerdem fehlt wieder Marcus Wessel. Unklar ist auch, wie oft der A-Jugendliche Maximilian Borchardt zur Verfüngung steht. Das müsse abgesprochen werden.

Hagedorn hofft, dass Lekon und Pieper beim wichtigen Spiel gegen den Tabellendritten Isenstedter SC in zwei Wochen wieder dabei sind. Denn auch die Isenstedter könnten den Dielingern noch gefährlich werden.

Nächsten Sonntag geht es für Dielingen aber zunächst gegen den TuSpo Rahden. „Gegen Rahden solltest du gewinnen, sonst wirst du kein Meister“, sagt Hagedorn.

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