Handball-Bundesliga: TuS kassiert auch im Rückspiel eine Niederlage – 26:30

Lübbecke zu harmlos gegen angriffslustige Balinger

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Das hatten sich Spielmacher Drago Vukovic (rechts) und Keeper Nikola Blazicko ganz anders vorgestellt. Gegen starke Balinger fanden sie kein Mittel.

Lübbecke - Von Melanie RussDer TuS N-Lübbecke war gewarnt. Im Hinspiel setzte es eine 26:30-Niederlage gegen den HBW Balingen-Weilstetten. Am Samstag wollten sich die Rot-Schwarzen auf des Gegners Platz revanchieren und mit zwei Punkten ins neue Jahr starten. Doch daraus wurde nichts. Auch im Rückspiel zogen sie beim Tabellenvorletzten der Handball-Bundesliga den Kürzeren. Mit einem 31:26 (14:14)-Sieg gingen die Balinger um ihren neuen Trainer Markus Gaugisch von der Platte und machten damit im Kampf gegen den Abstieg wichtigen Boden gut.

Dass es kein leichtes Spiel werden würde, war den Rot-Schwarzen von vornherein bewusst. Der HBW steht mit dem Rücken zur Wand und präsentierte sich entsprechend angriffslustig. Von Beginn an machte er den Gästen mit seiner aggressiven Deckung das Leben schwer. Dem TuS-Angriff gelang in der Anfangsphase kaum etwas, so dass Trainer Dirk Beuchler gezwungen war, schon in der achten Minute eine Auszeit zu nehmen.

Ab Mitte der ersten Halbzeit kamen die Lübbecker besser mit ihrem Gegner klar. In der 24. Minute brachte Drago Vukovic die Gäste in Überzahl erstmals in Führung (11:10). Eine Trendwende war das allerdings nicht. Bis zum Pausenpfiff bewegten sich beide Teams im Gleichschritt.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich zunächst keine Mannschaft absetzen. Dann traf Vukovic zweimal nur den Pfosten, während auf der anderen Seite zweimal Böhm und Dragan Tubic per Konter den Ball im Tor versenkten. Die 23:20-Führung (45. Minute) der Hausherren konnte der TuS noch durch zwei Treffer von Pajovic – mit sechs Toren bester Lübbecker – und Gustafsson ausgleichen.

Doch die Fehler im TuS-Angriff häuften sich und ermöglichten es den Schwaben, sich sechs Minuten vor Schluss mit einem Vier-Tore-Lauf auf 27:23 abzusetzen. Dem hatten die Rot-Schwarzen nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Am Ende dürfte es vor allem die Kraft gewesen sein, die gefehlt hat. Denn während den Balingern der komplette Kader zur Verfügung stand, mussten die Gäste einige Ausfälle verkraften. Unter anderem fehlte Arne Niemeyer.

Trainer Dirk Beuchler zog nach dem Schlusspfiff eine gemischte Bilanz. Zwar habe sich seine Mannschaft über weite Teile des Spiels ordentlich präsentiert, insgesamt aber habe sie schon zu Beginn die Angriffe nicht gut ausgespielt. Zudem habe bei einigen Spielern, die nahezu durchspielen mussten, am Ende die Kraft gefehlt. „Wir haben gekämpft und dagegen gehalten, aber es hat heute nicht gereicht”, musste ein enttäuschter Trainer einräumen.

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