Handball: Weher Frauen unterliegen 27:29 gegen Jöllenbeck II

Lintelmann legt Traineramt nieder

Wie hier Sandrina Möll fand die gesamte Weher Offensive in der zweiten Halbzeit kein Mittel gegen die starke Jöllenbecker Abwehr. J Foto: Pollex

Wehe - Die 27:29 (17:15)-Niederlage der Weher Handball-Frauen im letzten Heimspiel der Saison gegen den TuS Bielefeld/Jöllenbeck II geriet am Samstagabend schnell in den Hintergrund. Kurz nach dem Schlusspfiff teilte Trainer Tobias Lintelmann seinen Spielerinnen mit, dass er sein Amt zum Saisonende niederlegt. Nach langer Überlegung sei er zu dem Entschluss gekommen, erstmal ein Sabbat-Jahr einzulegen, erklärte Lintelmann, ohne näher auf die konkreten Gründe einzugehen. Sein Nachfolger wird Harald Bruhn.

Ein endgültiger Abschied vom TuS Wehe, der für den Trainer und früheren Tormann der Weher Herren nach wie vor eine Herzenssache ist, soll es nicht sein. Er könne sich gut vorstellen, in absehbarer Zukunft wieder eine Aufgabe im Verein zu übernehmen, so Lintelmann.

Mit dem bis jetzt als Trainer erreichten, kann er zufrieden sein. Er führte das Frauen-Team im vergangenen Jahr in einer überragenden Bezirksliga-Saison zur Meisterschaft, und auch in der Landesliga spielten die Weherinnen lange um den Aufstieg mit. Letztendlich wird es nach einer erneut starken Serie beim zweiten Tabellenplatz bleiben. „Den haben wir uns auch verdient“, resümierte Lintelmann vor dem Saisonabschluss am nächsten Samstag beim TSV Hahlen II.

Eigentlich, so könnte man meinen, kann es Lintelmann angesichts der Rahmenbedingungen nun entspannt angehen lassen. Doch der eingefleischte Sportsmann ist ehrgeizig und ärgert sich darum über die knappe Niederlage im letzten Heimspiel. „Das Problem war, dass wir nie wirklich in die Abwehr gefunden haben.“ Dabei ist normalerweise gerade die Defensive die Stärke der Weherinnen. „Wir haben im Kollektiv zu viele einfache Fehler gemacht“, so Lintelmann.

Die Gastgeberinnen konnten zunächst eine knappe Führung verteidigen, setzten sich in der 15. Minute sogar auf vier Tore (10:6) ab. Jöllenbeck blieb aber dran, und drehte die Partie kurz nach Wiederanpfiff mit drei schnellen Toren zum 19:20. Zu diesem Zeitpunkt stellten die Schiedsrichter Ulrike Clemens mit der dritten Zeitstrafe endgültig vom Feld. „Das hat uns das Genick gebrochen, weil uns die Alternativen fehlten“, so Lintelmann. In den letzten 20 Minuten fand seine Mannschaft kein Mittel mehr gegen die gegnerische Abwehr, weshalb die Niederlage aus Sicht des Trainers vollkommen in Ordnung geht.

Aufstellung Wehe: Neuberger, Rödenbeck, Ibrisagic (3), Langschmidt, Möll (2), Bruhn (4/2), Jurczyk (2), S. Clemens, Krone (2), U. Clemens (3/1), Lappe, Pieper (4), Hoischen (3/1), Langelahn (4). - mer

Beraterin: Trump veröffentlicht seine Steuerunterlagen nicht

Beraterin: Trump veröffentlicht seine Steuerunterlagen nicht

Wie werde ich Fitnesskaufmann/-frau?

Wie werde ich Fitnesskaufmann/-frau?

Wann eine Teilqualifizierung sinnvoll ist

Wann eine Teilqualifizierung sinnvoll ist

Prinzessin Caroline von Monaco feiert 60. Geburtstag

Prinzessin Caroline von Monaco feiert 60. Geburtstag

Kommentare