Mit Liegerad zum Weltmeistertitel gefahren

Königs Traum geht in Erfüllung

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Rasant und risikobereit unterwegs: Matthias König.

Diepholz/Fabbenstedt - Zweimal Zweiter, doch jetzt hat es endlich geklappt: Matthias König vom VfB Fabbenstedt hat bei der Weltmeisterschaft der Liegeradfahrer den Titel gewonnen. Für den gebürtigen Diepholzer die Erfüllung eines lang gehegten Traums.

Bei der Weltmeisterschaft der Liegeradfahrer in Frankreich wollte Matthias König nach zwei Jahren mit dem Vizetitel endlich ganz oben auf dem Treppchen stehen. Doch zunächst galt es, sich in vier verschiedenen Rennen gegen die internationale Konkurrenz durchzusetzen. Und der gebürtige Diepholzer machte es spannend, denn nach dem ersten Rennen am Berg schien für ihn der Titel noch nicht in greifbarer Nähe.

Die 2,7 km lange Strecke mit 200 Höhenmetern beendete Matthias König als Fünfter seiner Klasse. Durch den Rückstand motiviert gelang dem Werksfahrer von Troytec am nächsten Tag ein perfekter Lauf über die 200m Fliegendstart. Diese Disziplin zählt sonst nicht zu seinen größten Stärken, aber bei schwierigen Bedingungen konnte König seine ganze Erfahrung ausspielen und den Sieg erringen.

Auch die 1000 Meter im Stehendstart am selben Tag konnte auf einem guten zweiten Platz in der unverkleideten Klasse abgeschlossen werden. Damit stand König vor dem letzten 100 Kilometer langen Kriteriumrennen auf dem 1. Platz in seiner Klasse.

Auf dem sehr anspruchsvollen Rundkurs mit schnellen Abfahrten, engen Kurven und je 140 Höhenmeter pro Runde fuhr der Weltrekordhalter von Anfang an auf Sieg. Das hohe Tempo wurde dem 26-Jährigen in einer Haarnadelkurve fast zum Verhängnis, denn diese war extrem rutschig. König konnte nur knapp eine Kollision mit der Leitplanke verhindern. Doch dank dieses verschärften Tempos konnte er die gesamte Konkurrenz schon in der dritten Runde abhängen.

Nun galt es, den erkämpften Vorsprung zu halten, und dieser wuchs sogar bis zum Ende des Rennens auf stolze sieben Minuten an. Damit ging für Matthias König ein großer Traum in Erfüllung, der auch Dank der Unterstützung des Radherstellers Troytec und der Firma Gauselmann zustande kam. Um das Jahr perfekt ausklingen zu lassen, fehlt der Sportler des VfB Fabbenstedt jetzt nur noch der Gewinn des Deutschen Liegerad Cups.

DK

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