Kreisliga A: Frotheimer schon mit 2:0 vorn / Parade von Rodenbeck hält Gastgeber im Spiel

2:2 für Levern ein gefühlter Sieg

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Ausgleich erzielt: Jochen Hegerfeld mit Torschütze Atnan Hani. ·

Levern - Die Spieler des TuS Levern klatschten sich ab und freuten sich fast wie nach einem Sieg, während die Gästespieler mit hängenden Köpfen vom Platz gingen. Das 2:2 (0:1) des TuS Levern gegen den VfL Frotheim war für die Gastgeber ein gefühlter Sieg.

Auch wenn das Unentschieden und der eine Punkt im Abstiegskampf auf den ersten Blick zu wenig erscheint, für die Moral beim TuS Levern könnte der Zähler eine Menge wert sein. Nach einem 0:2-Rückstand kamen die Leverner noch einmal ins Spiel zurück, glichen aus und waren dem Sieg am Ende fast näher als die Frotheimer.

„Großes Lob an meine Mannschaft. Ich habe nicht mehr damit gerechnet, dass wir noch einmal ins Spiel zurück kommen. Wir waren mit dem 0:1 zur Pause schon gut bedient und nach dem 0:2 habe ich befürchtet, dass es noch deutlicher wird“, räumte Leverns Spielertrainer Holger Binder ein. Seine Mannschaft zeigte aber, dass sie auch kämpfen kann und im Rennen um den Klassenerhalt Nehmerqualitäten besitzt.

Der Start für Levern war alles andere als gelungen. Bevor es losgehen konnte, musste der Platz erst noch einmal abgekreidet werden. Als Schiedsrichter Christian Westermann einverstanden war und die Partie mit Verspätung startete, lagen die Gastgeber auch schon mit 0:1 hinten. Tobias Borchert jagte einen harten Freistoß zur Frotheimer Führung in die Maschen (4.).

Durch Sebastian Bollmeier, Marvin Stierle und Dennis Brandenburg hätten die Gäste ihre Führung ausbauen können. Auf der anderen Seite lenkte Torhüter Markus Meier einen Freistoß von Thomas Uhlig an die Latte. Nach dem Wechsel gaben zunächst weiter die Gäste den Ton an. Levern versuchte viel, kam aber gegen die engmaschige Abwehr der Gäste kaum zum Zuge. Die Frotheimer lauerten derweil auf Kontersituationen. Nach einem Fehler im Spielaufbau ging es dann auch schnell. Sebastian Bollmeier startete durch und schlenzte das Leder sehenswert zum 0:2 und zur vermeintlichen Vorentscheidung in die Maschen (75.).

Frotheims David Simonyan hätte den Sack zumachen können. Als er allein auf Leverns Torhüter zusteuerte, dürften einige Zuschauer die Szene und das Spiel schon abgehakt haben. Frank Rodenbeck bekam aber noch seine Fingerspitzen an den Ball und verhinderte den Knockout (78).

Levern versuchte nun noch einmal alles und wurde belohnt. An der Strafraumkante bekam Nils Langelahn etwas zu viel Platz, mit einem trockenen Schuss ins untere Toreck markierte er das 1:2 (82.). Und nur etwa eine Minute später zappelte das Leder wieder im Netz. Nach einem Solo bediente Marius Helmich Nils Langelahn, dessen Pass bugsierte Atnan Hani mit vollem Einsatz über die Torlinie – 2:2 (83.).

„Wir hatten das Spiel total im Griff und müssen am Ende fast noch froh sein, dass wir hier nicht verlieren“, ärgerte sich Frotheims Trainer Holger Sarres nach dem Spiel. Levern ging in der Schlussphase aufs Ganze und wollte den Siegtreffer. Dazu reichte es trotz aussichtsreicher Gelegenheiten von Thomas Uhlig und Marius Helmich aber nicht mehr. · pr

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