Fußball-Kreisliga A: Sonntag Derby gegen TuS Dielingen / Suckau und Nobbe dabei / Westerwalbesloh gewarnt: Wird ein schweres Spiel

Levern Außenseiter, aber: „Wir werden alles versuchen“

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Marcel Henkel und seine Mitspieler haben wieder Spaß am Fußball. Zuletzt blieb der TuS Levern zweimal unbesiegt. ·

Minden-luebbecke - LEVERN/DIELINGEN · Geht es nach der Tabelle, müsste das Stemweder Derby am Sonntag Nachmittag (15 Uhr) zwischen dem TuS Levern und TuS Dielingen in der Fußball-Kreisliga A gar nicht erst angepfiffen werden.

„Wenn das Spiel 0:3 oder 0:4 ausgeht, wäre das normal. Eigentlich sind wir gegen Dielingen chancenlos“, sagt Leverns Spielertrainer Holger Binder – eigentlich. „Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Das wird ein ganz schweres Spiel für uns“, entgegnet Dielingens Spielertrainer Tom Westerwalbesloh.

Letzterem ist nicht entgangen, dass „Levern unter dem neuen Trainer vier Punkte geholt hat. Deshalb müssen wir auf der Hut sein, wenngleich unser Anspruch natürlich sein muss, so ein Spiel zu gewinnen“, betont Westerwalbesloh.

In der Rolle des Außenseiters fühlt sich der TuS Levern ganz wohl. „Wir spielen jetzt gegen Dielingen und Isenstedt. Das sind Spiele, in denen wir nur gewinnen können. Und es sind Spiele, die riesig Spaß machen“, betont Holger Binder, der am Sonntag als Libero versuchen wird, die Leverner Defensive zusammenzuhalten.

„Wir werden sicherlich tief stehen und versuchen, den Dielingern das Leben schwer zu machen. Meine Jungs haben sich durch die Spiele in Frotheim und Blasheim ein bisschen Selbstvertrauen geholt, ich hoffe, dass das am Sonntag in den Zweikämpfen zu sehen ist.“

Auch sein Dielinger Trainerkollege weiß natürlich, was ihn und seine Mannschaft am Sonntag beim Tabellenvorletzten erwartet. „Wir werden das Spieltempo hoch halten müssen, um Leverns Abwehrriegel zu knacken. Dafür werden wir auch Geduld brauchen“, unterstreicht Westerwalbesloh. Bis auf Marcus Wessel und Stephan Heidemann kann er voraussichtlich alle Spieler seines Kader im Derby aufbieten.

Dem TuS Levern fehlt mit Verteidiger Ralf Langenberg (mit Gelb-Rot-Sperre) ein wichtiger Spieler. „Schade, denn er als echter Fighter hätte uns in diesem Spiel gut getan“, sagt Binder, der dafür mit Waldemar Suckau (aus dem Urlaub zurück) und dem jungen Torhüter Piet Nobbe zwei Alternativen mehr im Kader hat. An ein Comeback von Torjäger Thomas Uhlig ist beim TuS Levern noch nicht zu denken. Uhlig ist nach einem Kreuzbandriss gerade erst wieder ins Lauftraining eingestiegen und soll sich in Ruhe und ohne Druck auf die Rückrunde vorbereiten.

Binder: „Was mir zuletzt gut gefallen hat, ist, dass der Wille wieder zu sehen war und die Mannschaft über den Kampf in die Spiele findet. Das wollen wir jetzt auch gegen Dielingen zeigen. Wir werden jedenfalls alles versuchen.“ · ag

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