Bezirksliga: Selbstbewusste Varler wollen Heimspiel gegen Quernheim gewinnen

Den letzten Schritt aus eigener Kraft machen

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Die Konkurrenz hinter sich halten: Andre Lange will bei den Varlern mithelfen, den entscheidenden letzten Schritt zum Klassenerhalt zu schaffen. ·

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthVARL · Mit einem Handy am Ohr wird man Sebastian Numrich am Sonntag Nachmittag zwischen 15 und 16.45 Uhr nicht am Sportplatz in Varl herumlaufen sehen. „Wir haben es selbst in der Hand, deshalb interessieren mich die Ergebnisse oder Zwischenstände der anderen Mannschaften nicht“, betont der Trainer von Union Varl. Seine Mannschaft und er wollen den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga aus eigener Kraft schaffen, „was für uns dann ein noch größerer Erfolg wäre.“

Vor diesem möglichen Szenario liegen vor den Varlern allerdings noch einmal 90 alles abverlangende Spielminuten und ein sehr starker Gegner. Immerhin ist der BV Stift Quernheim der jüngste Bezwinger von Tabellenführer und Aufsteiger SV Rödinghausen II. „Rödinghausen war feldüberlegen. Aber wir haben es immer wieder geschafft, uns auch mit Kombinationsspiel zu befreien“, meinte Quernheims Trainer Michael Albrecht nach dem 5:3-Erfolg. Seine Mannschaft fuhr damit die Saisonpunkte 52 bis 54 ein und kommt als Tabellensiebter nach Varl.

Dort traut man sich bei den Gastgebern einiges zu, „weil der Wille und das Selbstvertrauen wieder da sind. Das hat man während des Spiels in Vlotho, nach dem Spiel und jetzt auch im Training gemerkt“, freut sich der Varler Coach. Seiner jungen Mannschaft habe das Erfolgserlebnis in Vlotho beim erkämpften 1:1 sehr gut getan. „Jetzt wollen wir unbedingt auch den letzten Schritt machen“, unterstreicht Numrich.

Nach den Ergebnissen der anderen Mannschaften werde er sich erst nach Spielende erkundigen. „Wir sind ja nicht darauf angewiesen wie zum Beispiel Wulferdingsen spielt. Wir können mit einem Sieg alles klar machen, da können die anderen spielen wie sie wollen.“

Mit dem befreundeten VfL Frotheim fühle man ein wenig mit. Die Grün-Weißen spielen am Sonntag zu Hause gegen den Tabellenvorletzten TBV Lemgo und können hier noch einmal auf einen Dreier spekulieren. Der allein reicht aber nicht aus, um auf einen Nichtabstiegsplatz zu klettern – und am letzten Spieltag kommt Meister Rödinghausen II nach Frotheim. „Es würde uns freuen, wenn Frotheim und wir drin bleiben würden. Doch für uns geht es darum, vier Mannschaften hinter uns zu lassen, egal ob Frotheim dabei ist oder nicht“, betont Sebastian Numrich.

Personell sieht es bei Union Varl besser aus, da Sven Kassen, Pascal Meier und Steffen Wegehöft aus London beziehungsweise aus dem Urlaub zurück sind, zudem ist Patrick Spreen nach einer Verletzungspause wieder dabei. „Gerade das Spiel in Vlotho hat aber gezeigt, dass nicht die Aufstellung, sondern die Einstellung entscheidend ist“, macht Numrich seinen Spielern klar. Die will er am Sonntag gegen Quernheim „motiviert und nach vorne spielend, aber nicht ins offene Messer rennend“ sehen.

Da drei von vier Varler Herrenmannschaften am Sonntag zu Hause spielen, ist im „United-Park“ dann auch der Saisonabschluss geplant. Außergewöhnliche Vorkehrungen seien dafür nicht getroffen worden, versichert Sebastian Numrich. „In Varl kann man ja auch spontan feiern...“

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