Handball-Bundesliga: TuS-Heimspiel am 2. Weihnachtstag gegen HSG Wetzlar

Der letzte Kraftakt

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Noch einmal aufraffen: Arne Niemeyer (v.r.), Gabor Langhans und Dennis Wilke müssen mit dem TuS N-Lübbecke am zweiten Weihnachtstag gegen die HSG Wetzlar ran. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthAuf in den letzten Kraftakt oder wie es Trainer Dirk Beuchler vor dem Heimspiel des TuS N-Lübbecke am zweiten Weihnachtstag gegen die HSG Wetzlar (Merkur-Arena, 19 Uhr) formuliert: „Noch einmal alles aus dem Körper 'rauspressen.“

Das am Samstag mit einem furiosen Schlussspurt erkämpfte 28:28-Unentschieden bei der MT Melsungen kam da gerade richtig. „Damit hat sich die Mannschaft Mut und Motivation zurückgeholt“, freut sich Teammanager Zlatko Feric. „Dass wir kurz vor Schluss mit drei Toren zurücklagen und den Ausgleich geschafft haben, spricht für die Moral der Mannschaft“, ergänzt Trainer Dirk Beuchler und ist sich sicher, „dass dieses Erfolgserlebnis gegen einen starken Gegner allen Spielern sehr gut getan hat.“

Genau das soll nun auch am Donnerstagabend in der Merkur-Arena noch einmal zu sehen sein. In einem Spiel, in dem es für den TuS N-Lübbecke darum geht, Platz neun in der Tabelle gegen die aktuell nur zwei Punkte dahinter lauernden Gäste aus Hessen zu verteidigen. „Ich hoffe, dass die Halle voll wird. Die Mannschaft hat in Melsungen gesehen, was man mit einer starken Abwehrleistung erreichen kann. Das war ein TuS, wie man ihn kennt“, lobt Beuchler und betreibt gleichzeitig Werbung für den Besuch des letzten Lübbecker Spiels des Jahres.

Das wird für das „Stärkste Dorf im Land“ noch einmal eine Kräfte zehrende Aufgabe, denn zahlreiche Spieler der Gastgeber sind angeschlagen. Der Schwede Mattias Gustafsson droht mit einer Muskelzerrung auszufallen, Tim Remer musste in Melsungen passen, auch Gabor Langhans hat unter den Nachwirkungen einer Magen-Darm-Grippe zu leiden. „Uns bleiben noch drei Tage Zeit, um uns auf das Spiel gegen Wetzlar vorzubereiten. Deshalb sehe ich eine kleine Hoffnung, dass Mattias dabei sein kann“, so Beuchler, der für Weihnachten und den ersten Feiertag jeweils eine Trainingseinheit angesetzt hat.

Definitiv nicht dabei ist Drago Vukovic. „Wir haben von der Spielleitung jetzt auch offiziell die Mitteilung bekommen, dass er für ein Spiel gesperrt ist“, bestätigt TuS-Trainer Dirk Beuchler. Vukovic hatte in den Schlusssekunden der Partie gegen Melsungen den letzten Angriff der Gastgeber mit einem Foul unterbunden und dafür die Rote Karte gesehen. Deshalb werden die Lübbecker gegen Wetzlar ihren Innenblock, sonst von „Vuk“ und Gustafsson gebildet, verändern müssen.

„Ales Pajovic wird in der Abwehr besonders gefordert sein. Auch Gabor Langhans kann im Innenblock spielen, das hat er schon während seiner Zeit in Rostock gemacht“, so die Überlegungen Dirk Beuchlers für den letzten Kraftakt des Jahres.

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