TuS N-Lübbecke beim TBV Lemgo

Letzte Chance auf Punkte

Jens Bechtloff (r., hier im Spiel gegen den Bergischen HC) spielte acht Jahren lang in Lemgo. - Foto: Pollex

Lübbecke - Es scheint schwer möglich, aber eine Mannschaft in der Handball-Bundesliga spielt eine noch schlechtere Rückrunde als der designierte Absteiger TuS N-Lübbecke – der TBV Lemgo, der gerade einmal vier Punkte holte. Am Sonntag (17.15 Uhr) treffen die beiden Krisen-Teams in der Lemgoer Halle aufeinander.

„Das wird eine relativ schwere Aufgabe in Lemgo. Die stehen zu Hause auch unter Druck“, sagt TuS-Trainer Goran Perkovac. Angesichts des Restprogramms dürfte es für die Lübbecker in Lemgo die letzte ernsthafte Chance auf Punkte in der Bundesliga sein.

„Die haben eine gute Hinrunde gespielt“, sagt TuS-Linksaußen Jens Bechtloff über den nächsten Gegner. „Aber ich denke, wir müssen auf uns schauen.“ Für Bechtloff wird es ein besonderes Match. Er kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück, wo er acht Jahre spielte, ehe er 2015 nach Lübbecke wechselte.

Dass es für ihn sportlich diese Saison nicht gut läuft, habe er natürlich „im Hinterkopf“, wie er sagt. Aber er ist mittlerweile beim TuS fest etabliert und würde mit dem Verein in die zweite Liga gehen. „Ich würde bei einem Neuaufbau helfen wollen“, sagt Bechtloff. Noch hat er Kontakt zu einigen seiner ehemaligen Kollegen im Lemgo. „Aber die Mannschaft hat sich sehr verändert“, sagt Bechtloff.

Möglicherweise wird der Linksaußen im Spiel am Sonntag zu einer zentralen Figur auf dem Platz. Über die Außen zu spielen, habe in Teilen bei der Niederlage gegen den Bergischen HC am Mittwoch schon ganz gut geklappt. Trainer Goran Perkovac glaubt, das könnte auch in Lemgo „ein gutes Rezept“ sein.

Noch verrät der Trainer nicht, ob er mit 6:0- oder 3:3- Deckung spielen will. Er will aber schnell seine Taktik ändern, wenn es nicht läuft, kündigt der Trainer an. „Ich habe Vertrauen in meine Spieler, dass sie beide Systeme gut beherrschen.“

Gegen Lemgo bestreitet der TuS das vierte Spiel in zwei Wochen. Ein Kraftproblem gebe es aber nicht. Perkovac: „Das sind alles junge Männer, für die ist das kein Thema. Die wollen am liebsten alle zwei Tage spielen.“

han

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