Leichtathletik: Pauline Rath bei beherzter Siebenkampf-Premiereauf Platz elf

Im 800-Meter-Lauf noch einen rausgehauen

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Der Hürdenlauf zählt zu den Stärken von Pauline Rath (l.), doch die beim TuSpo Rahden aktive Wehdemerin bewies jetzt auch Allroundqualitäten bei ihrem ersten Siebenkampf.

Bad Oeynhausen/Rahden - Von Andreas Gerth. Über die abschließenden 800 Meter machte Pauline Rath noch einmal ein tolles Rennen und viele Punkte gut, doch vollauf zufrieden war die junge Leichtathletin vom TuSpo Rahden dennoch nicht. „Es hätte noch schneller gehen können“, meinte sie nach ihrem gelungenen Auftritt bei den Westfälischen Mehrkampfmeisterschaften in Bad Oeynhausen. Dort hatte die 16-jährige Stemwederin ihren ersten Siebenkampf bestritten und als sehr gute Elfte unter 23 Teilnehmerinnen beendet.

„Sie hat sich sehr wacker geschlagen und angesichts ihres Alters richtig gut abgeschnitten“, so das lobende Fazit von Trainer Günter Seidel. Immerhin zählt Pauline Rath im Konzert der U18-Juniorinnen zum jüngeren 98er-Jahrgang, und ihre erzielten 3773 Punkte würden in der inoffiziellen Jahrgangswertung sogar Platz sieben bedeuten.

Mit guten 16,16 Sekunden über 100 Meter Hürden war die Wehdemerin und Sportlerin des Jahres der Stadt Rahden vielversprechend in den Wettkampf gestartet. Anschließend gab es mit 1,48 Meter im Hochsprung eine neue persönliche Bestleistung und weitere Motivation. Angesichts des geringen Trainingsumfangs im Kugelstoßen war Seidel mit den 8,46m seiner Allrounderin zufrieden, die anschließend wieder ihre läuferischen Stärken über 100 Meter in 13,81s ausspielen konnte, ihre vor einem Jahr in Rheine erzielte Bestzeit (13,32s) jedoch verfehlte.

Positiv verlief der Weitsprung, denn mit 4,74 Meter setzte Pauline Rath eine persönliche Bestmarke (bisher 4,55m) in den Sand. Ein wenig mehr erhofft hatte sich das Duo vom TuSpo Rahden im Speerwurf (25,49m), doch Pauline Rath hatte sich ihre Kräfte gut eingeteilt und haute im abschließenden 800 Meter-Lauf noch einen raus. „Sie hat ihren Lauf überlegen gewonnen und wäre in einem stärker besetzten Rennen vielleicht noch schneller gewesen“, berichtet Günter Seidel, der sich über einen gelungenen, vor allem aber beherzten Wettkampf seines Schützlings freute.

Durch das gute Ergebnis über 800 Meter machte Pauline Rath noch drei Plätze in der Gesamtwertung gut und empfahl sich für weitere Wettkämpfe. Nun aber haben sich die Rahdener Leichtathleten erst einmal die Sommerpause verdient.

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