Fußballerinnen verlieren 3:4 gegen Bielefeld II

Last-Minute-Tor schockt Stemwede

Stemwedes Arissa Becker (r.) setzte sich in dieser Szene durch, verlor aber denkbar knapp gegen Bielefelds Zweite. - Foto: Pollex

Wehdem - Drei Tore geschossen, gekämpft bis zum Umfallen, die insgesamt bessere Leistung gezeigt – und trotzdem stehen sie wieder mit leeren Händen da: Die Fußballerinnen des TuS Stemwede haben ihr Heimspiel in der Fußball-Bezirksliga gegen Arminia Bielefeld II mit 3:4 (1:2) verloren. Den Knockout gab es in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

„Mir fehlen ein bisschen die Worte“, sagte Stemwedes geknickter Trainer Eike Henke nach dem Spiel. „Das war von uns schon eine ordentliche Partie. Schade, dass es wieder nicht für einen Punkt gereicht hat.“ Nach vier Saisonspielen bleibt der TuS mit nur einem Punkt auf dem Konto Vorletzter der Tabelle.

Die ersten beiden Treffer in dem Sieben-Tore-Spektakel, das zeitweise wegen eines starken Unwetters unterbrochen werden musste, waren direkt verwandelte Freistöße. Zuerst traf Ivonne Dumsch für Bielefeld (14.), zwölf Minuten später Antje Priesmeier für Stemwede (26.).

Im Verlauf der ersten Hälfte hatten die Gastgeberinnen mehrere hochkarätige Chancen, doch konnten sie nicht nutzen. Und das rächte sich noch vor der Pause, als ein Sonntagsschuss von Vanessa Niekamp ins Schwarze traf (41.). „Wir hätten zur Pause eigentlich mit 3:1 führen müssen“, beklagte Henke. Stattdessen stand es 1:2.

Auch in der zweiten Hälfte spielte Stemwede engagiert nach vorne und glich nach einem temporeichen Angriff durch Pauline Rath aus (69.) Auch einen weiteren Rückstand durch ein Tor von Julia Kallass (74.) konterte Pauline Rath nur zwei Minuten später (76.). Als alles schon nach einem Unentschieden aussah, kam Bielefeld noch ein letztes Mal vors Tor. Ivonne Dumsch schlug zurerst ein Luftloch, kam aber erneut an den Ball und ließ ihn aus sechs Metern über die Linie kullern.

„Für uns ist das ein Lernprozess“, sagte Henke, dessen Mannschaft erstmals in der Bezirksliga spielt. „Die Saison ist noch jung. Wir können noch genug Punkte holen.“ Nächster Gegner ist der VfL Lieme. 

han

Bayern nach Leipzig-Patzer wieder vorn

Bayern nach Leipzig-Patzer wieder vorn

Weihnachtsmarkt in Sankt Hülfe/Heede

Weihnachtsmarkt in Sankt Hülfe/Heede

Fünf Tote bei Zug-Inferno in Bulgarien

Fünf Tote bei Zug-Inferno in Bulgarien

Dramatischer Appell aus Paris: Gnade für Aleppo

Dramatischer Appell aus Paris: Gnade für Aleppo

Kommentare