Fußball-Bezirksliga: Korejtek-Team mit kleiner Serie jetzt schon Fünfter

Laduch lobt Redeker aus Varl weg

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Man kennt sich aus alten Zeiten: Rainer Laduch begrüßt Varls Co-Trainer Ralf Schlottmann (l.). Im Hintergrund die Torhüter Felix Heithölter und Marcel Redeker (r.).

Varl / Espelkamp - Es war ein unterhaltsamer Nachmittag bei Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl. Das akustische Zusammenspiel zwischen den beiden Varler „Fan-Blöcken“ klappte sehr ordentlich, auf dem Platz war derweil mehr von den Spielern des FC RW Kirchlengern zu hören – sie waren lautstark damit beschäftigt, sich nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand gegenseitig anzutreiben.

Der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga gewann noch mit 4:2 und war darüber nach dem Schlusspfiff heilfroh.

„Das haben die Varler richtig gut gemacht. Ich möchte gar nicht wissen, ob wir auch zurückgekommen wären, wenn Varl das dritte Tor macht“, erklärte Kirchlengerns Trainer Peter Rottmann, dessen Team somit auch im 13. Saisonspiel ungeschlagen blieb. „Kirchlengern musste mehr machen, als sie gedacht haben“, stellte Sebastian Numrich nicht unzufrieden fest, nachdem seine Mannen dem Favoriten einen bis zum 2:4 in der Schlussminute spannenden Schlagabtausch geliefert hatten. „Wie wir die Gegentore bekommen haben, ärgert mich allerdings ein bisschen. Vor dem 2:2 zum Beispiel klären wir nicht konsequent genug. Am Ende war es auch eine Frage der Kraft, da haben wir nicht mehr zusetzen können.“

Die Gäste hatten mit Rainer Laduch einen alten Bekannten mitgebracht. Der Torhüter aus alten Herforder Zweitliga-Zeiten und später als Spielertrainer des SuS Holzhausen ist Torwarttrainer bei RW Kirchlengern – und war angetan von Marcel Redeker. „Mit ihm haben die Varler einen richtig guten Fänger. Der gefällt mir richtig gut.“

Laduch und der dazukommende Rottmann zeigten sich erstaunlich gut informiert über den jungen Varler Schlussmann. „Für seine 19 Jahre ist er schon weit, nicht nur auf der Linie und beim Herauskommen, er spielt mit und ist auch am Fuß sicher“, so Laduchs Lob. „So etwas spricht sich in der Liga natürlich herum“, ergänzte Rottmann. Mit Felix Heithölter hätten sie selber eine starke Nummer eins und keinen Bedarf, „doch ich bin gespannt, wie lange Varl diesen Jungen halten kann. Wenn er noch einen Sprung machen will, muss er woanders hin“, so Laduchs Ratschlag.

Davon wollte Varls Coach Sebastian Numrich natürlich nichts wissen. „Marcel hat bei uns einen Fünf-Jahres-Vertrag“, konterte Numrich mit einem breiten Grinsen.

Mittlerweile auf Platz fünf geklettert ist der FC Preußen Espelkamp. „Wir haben das vierte Spiel hintereinander nicht verloren und eine kleine Serie gestartet“, hob Uwe Korejtek am Sonntag nach dem 1:0-Heimerfolg gegen den TuS Lahde/Quetzen hervor. Allerdings gefiel dem Preußen-Coach nicht, dass wegen des fehlenden zweiten Treffers bis zum Schluss um den Dreier gebangt werden musste. „Wir müssen in der Chancenauswertung konsequenter werden. Wir hatten die Möglichkeiten, aber der letzte Pass ist noch zu ungenau“, so Korejtek, der geduldig bleibt. „Wir entwickeln uns Schritt für Schritt weiter.“

Ähnlich ist die Herangehensweise von Kalle Wessel, dem neuen Trainer des FC Preußen II. „Die Mannschaft muss an sich glauben und dafür Woche für Woche hart arbeiten. Wir müssen

„Erste Mannschaft

hat Priorität“

Sonntag für Sonntag einen Schritt weiter kommen“, so Wessel, der um die Situation im Verein weiß. „Die erste Mannschaft hat Priorität und muss in der Tabelle so hoch wie möglich kommen. Das ist das Schicksal einer Reserve.“ Für die geht es am Sonntag mit dem sehr wichtigen Spiel beim TuS Lahde/Quetzen weiter.

„Wir müssen kämpfen, dass wir bis zur Winterpause noch den ein oder anderen Punkt holen und dann in der Rückrunde angreifen, um den Klassenerhalt zu schaffen“, lautet Wessels Vorgabe. · ag/bra

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