Kreisligist gewinnt Hallenturnier des FC Oppenwehe / Union Varl muss sich mit Platz zwei begnügen

TuS Dielingen sorgt für Abwechslung

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Endlich hat es mal wieder geklappt: Der TuS Dielingen mit (v.l.) Michel Haver, Philipp Wrings, Lukas Beneker, Thorben Klöcker, Samet Uslu, Christian Wüppenhorst und David Schmidt gewann das Hallenturnier des FC Oppenwehe.

Stemwede - Von Melanie Russ. „Man mag es kaum glauben, aber wir haben endlich mal wieder einen anderen Sieger“, kommentierte Ralf Nünke gestern Abend das Abschluss-Tableau des Hallenfußballturniers des FC Oppenwehe, an dessen Spitze dieses Mal Kreisligist TuS Dielingen stand. Es ist natürlich nicht so, dass der FCO-Vorsitzende Union Varl den Pokal nicht gegönnt hätte, aber nach vier Siegen in Folge war ein bisschen Abwechslung durchaus willkommen. Im vergangenen Jahr war Dielingen bei gleicher Punktzahl noch am schlechteren Torverhältnis gescheitert, dieses Mal setzten sich die Gelb-Blauen ohne Punktverlust durch, Varl musste mit Platz zwei vorlieb nehmen.

Union Varl hatte sich gleich im zweiten Spiel des Tages gegen Friesen Lembruch ein Unentschieden geleistet und stand darum im direkten Duell mit dem verlustpunktfreien TuS Dielingen – dem vorletzten Spiel des Tages – unter Zugzwang. Nur ein Sieg hätte zum Pokalgewinn gereicht, doch Dielingens während des gesamten Turniers bestens aufgelegter David Schmidt machte den Varler Träumen mit einem Doppelpack schnell ein Ende. Varls Philipp Knappmeyer verkürzte zwar auf 1:2, den Sieg ließen sich die Dielinger aber nicht mehr nehmen. Pokal und Siegprämie nahm David Schmidt im Namen seiner Mannschaft mit Michel Haver, Philipp Wrings, Lukas Beneker, Thorben Klöcker, Samet Uslu und Christian Wüppenhorst entgegen.

Ebenfalls gut geschlagen hat sich der SV Friesen Lembruch, der mit drei Siegen und einer Punkteteilung Platz drei holte. Auch dafür gab‘s ein kleines Geldkuvert. Mit der Roten Laterne musste sich dieses Mal der TuS Stemwede begnügen, der seinen einzigen Punkt gegen den Turnierneuling Sultanspor Bad Essen holte.

„Es macht den Jungs einfach Spaß, in der Halle zu spielen und natürlich auch gegen die Nachbarvereine zu gewinnen“, beschreibt Heinfried Beneker vom TuS Dielingen den Charme des Turniers. Der Spaß am Fußball stehe hier im Vordergrund. Darum sind die Dielinger auch lieber der Einladung des FCO gefolgt, statt am Hallenmasters in Hüllhorst teilzunehmen. Dort sei der Ehrgeiz der Mannschaften zu groß, der Spaß komme zu kurz, so Beneker.

Uwe Brockschmidt, der das Turnier mit seinem Team organisiert hatte, ist mit dem Verlauf überaus zufrieden. Die Beteiligung war gut, die Stimmung auch und die Spiele hatten viel Tempo und waren überaus fair – es gab laut Brockschmidt in 21 Spielen nur zwei Zweiminutenstrafen. „Es ist immer wichtig, dass sich keiner verletzt“, so der Organisator.

Ursprünglich sollte das Turnier in zwei Gruppen à vier Mannschaften ausgetragen werden. Dass der Modus in „jeder gegen jeden“ mit sieben Mannschaften geändert wurde, hat einen tragischen Hintergrund. Der TuS Levern sagte seine Teilnahme kurzfristig ab, weil wenige Tage zuvor ein Teammitglied tödlich verunglückt war.

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