Kreisliga A: SSV Pr. Ströhen hat gegenüber der Vorsaison einiges gutzumachen

Die Zuschauer zurück an den Platz holen

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Bei den Blau-Weißen auf dem Sprung in die erste Mannschaft: Trainer Toni Trucco (hintere Reihe v.l.) mit Jonas Rautenberg und Helge Cording sowie (unten v.l.) Tobias Kröger, Florian Kröger und Fabian Spreen.

Pr. Ströhen - Von Michael Meier. Die Sommerpause hat wohl keine Mannschaft so herbeigesehnt wie der SSV Pr. Ströhen. Nach vernünftiger Hinrunde lief bei den Nordkreislern in der Rückrunde beinahe überhaupt nichts mehr zusammen. Erst am letzten Spieltag gelang den Blau-Weißen erste Rückrundensieg. „Was wir in der Rückrunde abgeliefert haben, war eine Frechheit“, erinnert sich Trainer Antonio Trucco mit Grausen und nimmt mit seiner Mannschaft entsprechend viel „Luft nach oben“ in die neue Saison der Fußball-Kreisliga A.

Ganz verflogen ist der Ärger beim langjährigen SSV-Coach aber noch nicht. „Zur Winterpause war der Abstand nach unten groß genug, und da ist irgendwie die große Zufriedenheit bei uns aufgekommen. Dass wir am Ende sogar Neunter geworden sind, war eigentlich nicht verdient“, blickt Trucco noch einmal zurück.

Nun will man es am Nordpunkt besser machen – vor allem auf eigenem Platz. „Durch unsere Leistungen in den Heimspielen haben wir einige Zuschauer verloren. Die gilt es jetzt zurückzuholen“, fordert der Italiener und legt nach. „Hier wird im Umfeld einiges für die Teams gemacht und dafür erwarte ich ein Dankeschön der Mannschaft.“

Ihr Hauptaugenmerk in der Vorbereitung legten die Pr. Ströher auf die Viererkette. „Wir waren in der Vorsaison wohl die einzige Mannschaft in der Kreisliga A, die noch mit Libero gespielt hat. Wir müssen jetzt den Schritt wagen. Und in den Vorbereitungstests lief es von Spiel zu Spiel besser. Deswegen bin ich optimistisch, dass uns diese Umstellung auch gelingen wird“, erklärt Trucco, der bei den Blau-Weißen schon in sein sechstes Trainerjahr geht.

Externe Neuzugänge blieben aus, dafür baut man beim SSV weiter auf den eigenen Nachwuchs. Und hier gibt es einige Talente, die den Sprung in die erste Mannschaft schaffen können. „Alle Jugendlichen haben im Training einen guten Eindruck hinterlassen“, lobt Trucco. Auch in Sachen Trainingsintensität haben die Nordkreisler ihre Lehren aus der Vorsaison gezogen. „Wir waren in der Rückrunde einfach nicht fit“, legt Trucco den Finger in die Wunde. Deshalb wurden die Einheiten von vier auf fünf nach oben geschraubt. „Das schmeckt nicht jedem, aber wir müssen konditionell einiges tun.“

Für die neue Serie hat sich der SSV wieder einen Mittelfeldplatz zum Ziel gesetzt. „Da die Liga jetzt wieder mit 16 Mannschaften besetzt ist, wird von Beginn an ein ganz anderer Druck vorhanden sein. Ein einstelliger Tabellenplatz am Ende der Saison wäre natürlich schön. Aber vorrangig geht es jetzt erst einmal darum, wieder vernünftigen Fußball abzuliefern. Besonders in den Heimspielen. Alles weitere wird sich dann zeigen“, erklärt Trucco.

Fehlen wird den Pr. Ströhern in der Hinrunde Christoph Rahe, der ein Auslandssemester in den USA einlegt. Neu im Betreuerteam ist Lars Spreen. Spreen, der seine aktive sportliche Karriere zwischen den Pfosten beenden musste, übernimmt das Torwarttraining.

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