Kreisliga A: SC Isenstedt und VfL Frotheim eröffnen Spieltag mit Nachbarschaftsduell

Halwe bangt um Sportfest-Party

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Schön, aber nicht erfolgreich: Alex Koch und der ISC wurden vom TuSpo (r. Lucas Hohmeier) auf den Boden geholt.

Isenstedt - Sportfest, gutes Wetter, viele Zuschauer und ein Derby: Die Zutaten für ein interessantes Duell zum Auftakt des 3. Spieltags der Fußball-Kreisliga A sind auf jeden Fall vorhanden, wenn sich heute Nachmittag der SC Isenstedt und VfL Frotheim im Rahmen des Isenstedter Sportfestes gegenüberstehen. Anstoß in Isenstedt ist um 17 Uhr. Die anderen sieben Partien, darunter die Heimspiele des TuS Dielingen gegen den VfB Fabbenstedt und TuSpo Rahden gegen Gehlenbeck, folgen am Sonntag.

Heute gehört die Bühne dem SC Isenstedt und VfL Frotheim, die sich im Vorfeld auf einen Tausch des Heimrechts verständigt haben. Ein wenig mehr unter Zugzwang stehen dürften in diesem Nachbarschaftsduell die Gastgeber, die am vergangenen Sonntag in ihrem ersten Heimspiel enttäuschten und Aufsteiger TuSpo Rahden mit 0:2 unterlagen. Entsprechend fiel das Feedback auf der Homepage des ISC aus: „Keine Tore, keine Punkte!“ Nun kommt der Nachbar aus Frotheim, der dem ISC 2011 Titel und Aufstieg vor der Nase wegschnappte. „Das Sportfest-Derby sollte Lust auf die abendliche ISC-Party machen, da muss Herzblut rein“, macht ISC-Sportleiter Rolf Halwe deutlich.

Selbstbewusst können die Frotheimer das Prestigeduell in Angriff nehmen. Das Team um Spielertrainer Christoph Meyhoff startete mit einem verdienten 1:0- Heimsieg gegen BW Oberbauerschaft und blieb auch im Auswärtsspiel bei Tengern II (1:1) unbesiegt. „Vier Punkte aus diesem schweren Auftaktprogramm sind wirklich ordentlich, darauf lässt sich aufbauen“, ist Meyhoffs Trainerkollege Florian Haase bislang sehr zufrieden mit dem Auftreten der jungen Frotheimer Truppe.

Neumann muss

auf Bremse treten

Zufrieden ist auch das richtige Stichwort für den TuSpo Rahden. Der Aufsteiger ist mit zwei überraschenden Siegen gegen Tengern II und Isenstedt hervorragend in die Saison gestartet und für seine beherzten und disziplinierten Auftritte obendrein mit Komplimenten der Konkurrenz bedacht worden. Spielertrainer Martin Neumann wird nun ein wenig auf die Euphoriebremse treten müssen, um seine Mannen vor dem anstehenden Heimspiel am Brullfeld gegen den TuS Gehlenbeck nicht abheben zu lassen.

Zu Hause darf am Sonntag auch der TuS Dielingen ran, was im Falle der Gelb-Blauen schon die halbe Miete ist. Saisonübergreifend sind die Dielinger seit 15 Heimspielen in Folge ungeschlagen, die letzte Niederlage in einem Punktspiel auf eigenem Platz kam am 18. Mai 2014 gegen BW Vehlage zu Stande. Nun kommt der VfB Fabbenstedt nach Dielingen, der am Donnerstag den SSV Pr. Ströhen auseinander rupfte.

Optimal gepunktet – wie Dielingen und Rahden – hat der FC Lübbecke, der die Tabelle vor dem 3. Spieltag anführt. Trainer Mehmet Aylak ist zufrieden, will den jüngsten 6:0-Erfolg im Derby jedoch keinesfalls überbewerten. „Ohne den Blasheimern zu nahe zu treten, aber wir wollen uns in dieser Saison an anderen Gegnern orientieren“, betont der neue FCL-Coach. Zum Beispiel am Vorjahresfünften Blau-Weiß Oberbauerschaft, der morgen an die Obernfelder Allee kommt.

TuRa Espelkamp ist ebenfalls noch ungeschlagen, ließ beim 2:2 in Pr. Ströhen jedoch zu viele Chancen liegen. „Das müssen wir besser und effektiver machen“, meint Trainer Willi Rogalsky, der am liebsten schon morgen im Heimspiel gegen Aufsteiger SV Schnathorst die Umsetzung seiner Mannen sehen möchte.

Unter Wert steht der SC BW Vehlage nach zwei Spielen da. „Sowohl gegen Lübbecke als auch Dielingen waren wir nicht die schlechtere Mannschaft“, sagt Trainer Heinrich Dyck, der nun im Heimspiel gegen den BSC Blasheim auf eine Belohnung seiner Mannschaft hofft. Die kann nach abgesessener Sperre wieder auf Jan-Guido Dyck zählen.

Endlich den ersten Sieg will der TuS Tengern II holen. Das Team von Thorsten Schmidt reist als klarer Favorit zu Türk Gücü Espelkamp. Schnell raus aus dem Tabellenkeller will der SSV Pr. Ströhen, doch dafür bedarf es im Auswärtsspiel beim kampfstarken Aufsteiger SV Börninghausen eines ganz anderen Auftritts als bei der 0:7-Blamage in Fabbenstedt.

ag

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