Kreisliga A: Druck im Spitzenspiel bei Gastgebern/Wüppenhorst wieder dabei

Holzhausen galoppiert, jetzt greift Dielingen zum Lasso

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Erfolgserlebnis im Spitzenspiel? Die Dielinger Tom Westerwalbesloh (l.) und Artur Seibel wollen dem SuS Holzhausen die erste Saisonniederlage beibringen.

Dielingen - Von Andreas Gerth. Die Kreisliga A schaut am Sonntag nach Dielingen. Dort hat morgen Nachmittag um 15 Uhr der SuS Holzhausen anzutreten – die Mannschaft, die acht Mal gespielt und acht Mal gewonnen hat und der Konkurrenz auf und davon galoppiert. Jetzt liegt es in der Hand des TuS Dielingen, das Lasso rauszuholen und die Holzhauser wieder einzufangen.

„Wir haben ein Spiel weniger ausgetragen, aber auch schon neun Punkte Rückstand, und wenn wir verlieren, wären es zwölf. Deshalb haben wir am Sonntag gegen Holzhausen ein kleines Endspiel“, betont Tom Westerwalbesloh. Der ehrgeizige Spielertrainer macht sich und den Seinen nichts vor. „Es ist ein enorm wichtiges Spiel, und der Druck liegt bei uns.“

In die komfortablere Situation des Gejagten hat sich der SuS Holzhausen geschossen – mit acht Siegen und 28 Toren. „Holzhausen stellt die beste Offensive der Liga, wir die stärkste Defensive mit erst drei Gegentoren. Das wird am Sonntag eine ganz enge Kiste, bei der Kleinigkeiten entscheiden können. Wer das erste Tor schießt, wird schwer zu knacken sein“, erwartet Westerwalbesloh.

Seine Mannschaft ist noch ungeschlagen, hat aber durch die Unentschieden gegen TuRa (0:0), Tengern II und Lübbecke (beide 1:1) einige Punkte liegen gelassen. Den effektiveren Eindruck hinterließ bislang der SuS Holzhausen, auf den jetzt in Folge die Duelle mit Dielingen, Tengern II und Lübbecke warten. „Es überrascht mich, wie konstant Holzhausen bislang aufgetreten ist. Das muss man anerkennen. Doch auch wir in Dielingen haben durch den Gewinn des Kreispokals noch einmal Rückenwind und einen Schub bekommen“, so ein selbstbewusster Tom Westerwalbesloh.

Er kann am morgigen Sonntag personell aus dem Vollen schöpfen und wird mit Blick auf die Startelf einige Entscheidungen treffen müssen. So zum Beispiel im Fall von Christian Wüppenhorst, der nach vierwöchiger Sperre erstmals wieder spielberechtigt ist. Die, die am Sonntag im gelb-blauen Dress der Gastgeber anspielen dürfen, erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe. „Die Holzhauser haben schnelle, torgefährliche Außenspieler, denen unsere Außenverteidiger keinen Platz geben dürfen. Ansonsten operieren sie mit langen Bällen, und das bislang sehr erfolgreich“, skizziert Dielingens Spielertrainer, der sich jedoch nicht zu sehr auf den Gegner einstellen will. „Wir haben einen Matchplan, wir wollen das Spiel bestimmen und Druck aufbauen.“

Für den von Langzeitcoach Jörg Bohlmann trainierten Tabellenführer spricht, auf mehreren Positionen torgefährlich besetzt und dementsprechend schwer auszurechnen zu sein. Das Gros der Torausbeute verteilt sich auf Leonard Pieper, Dennis Schultz, den jungen Timm Meyer, Andre Koch und Pascal Hegner. Im hinteren Bereich musste Bohlmann Änderungen vornehmen, da Dominik Zielke, Kapitän Michael Van Brackel und der gesperrte Martin Lidke ausfielen, doch beim 1:0-Heimsieg gegen TuRa griffen auch diese Umstellungen.

„Holzhausen hat eine gute Truppe beisammen. Der Anreiz, sie zu schlagen, ist da“, betont Tom Westerwalbesloh. Er und seine Mannen sind am Sonntag auf dem Dielinger Geläuf die Jäger mit dem Lasso. Denn noch ist der SuS Holzhausen einzufangen.

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