Korejtek lobt starkes Spiel seiner Elf

Espelkamp holt Punkt gegen Tabellenführer

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Pech für Benjamin Rossel: Nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung verletzte er sich erneut am linken Knie. Er wird den Espelkampern nun wieder für längere Zeit fehlen.

Espelkamp - Der TuS Jöllenbeck bleibt Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga. Gestern Nachmittag schrammte der Tabellenführer beim FC Preußen Espelkamp aber ganz knapp an seiner ersten Saisonniederlage vorbei. „Mit der Punkteteilung können wir bestimmt besser leben als Espelkamp.

Wir haben in der zweiten Halbzeit ziemliche Probleme gehabt“, meinte Jöllenbecks Trainer Tobias Demmer beim Handschlag mit Espelkamps Coach Uwe Korejtek. Der hatte viel Lob für seine Mannschaft übrig. „Ein ganz dickes Kompliment an mein letztes Aufgebot. Wir waren näher an einem Dreier dran als Jöllenbeck“, war Korejtek „sehr zufrieden mit dem Auftritt“.

Nur in den ersten zehn Minuten hatten die Espelkamper leichte Abstimmungsprobleme in der Defensive. In der siebten Minute tauchte Tim Scholz total frei vor Preußen-Schlussmann Till Wriedt auf, schoss aber unbedrängt vorbei. Anschließend ließen die Espelkamper, bei denen Eugen Fritz Jöllenbecks Spielmacher Castillo komplett aus dem Spiel nahm, hinten nichts mehr zu. Daniel Penner schoss aus der Distanz etwas zu hoch, und nach einer halben Stunde wehrte Jöllenbecks Schlussmann Blümel einen Freistoß Mario Warkentins gekonnt ab – auch der Nachschuss Patrick Rossels konnte geklärt werden.

Nach der Pause nahm die Espelkamper Überlegenheit deutlich zu, der TuS Jöllenbeck konnte sich kaum noch aus der Umklammerung lösen. In der 61. Minute visierte Cristian Nasui nur das Außennetz an, in der 72. Minute kam Sascha Manske einen Schritt zu spät, und nach 79 Minuten agierte Nasui im Strafraum zu hektisch und schoss überhastet vorbei. Chancen für den TuS Jöllenbeck gab es nicht, die Espelkamper Defensive wirkte sehr konzentriert und zweikampfstark.

Zudem hatten die Jöllenbecker großes Glück, die Partie nicht in Unterzahl zu beenden. Malte Siekmann nietete den wegeilenden Sven Redetzky auf dem Weg zum Jöllenbecker Gehäuse von hinten brutal um und war mit der gelben Karte noch sehr gut bedient.

„Ich kann niemandem einen Vorwurf machen. Die Mannschaft hat die Dinge, die wir vorher besprochen haben, sehr gut umgesetzt. Nur im Abschluss hat uns das letzte Quäntchen Glück gefehlt“, meinte Trainer Korejtek nach dem Schlusspfiff. „Ich hoffe, wir können diese Verfassung auch in unseren nächsten Begegnungen auf den Platz bekommen. Dann müssen wir keine Angst haben“, ergänzte Korejtek. Verzichten muss er dabei definitiv auf Mittelfeldspieler Benjamin Rossel, der sich fünf Minuten nach seiner Einwechslung erneut das lädierte linke Knie verdrehte und jetzt wieder längerfristig ausfallen wird.

DK

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