TuS knackt die 40-Tore-Marke

Der nächste Auswärtssieg

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Den nächsten Auswärtssieg mit dem TuS N-Lübbecke geholt: Niclas Pieczkowski.

Ludwigshafen/Lübbecke - Der TuS N-Lübbecke bleibt der Auswärtsschreck der 1. Handball-Bundesliga. Gestern Abend bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim warfen die Lübbecker einen hohen 40:25 (21:13)-Erfolg heraus und machten damit einen wichtigen Schritt raus aus dem Tabellenkeller.

Dass der TuS N-Lübbecke beim Aufsteiger in Ludwigshafen den höchsten Auswärtssieg seiner Bundesliga-Geschichte seit dem 24:7 über die Füchse Berlin im Jahr 1976 holen würde, hatte vor dem Duell wohl niemand in Betracht gezogen. Zwar präsentiert sich der TuS in dieser Saison gerade in fremder Halle sehr gut, doch Friesenheim hatte seine vier Punkte zuhause geholt und der TuS trat erneut dezimiert an. So musste Trainer Dirk Beuchler auf die Kreisläufer Frank Loke und Christian Klimek verzichten, Spielmacher Drago Vukovic ging angeschlagen in die Begegnung.

Von diesem Handicap war den Lübbeckern gestern allerdings kaum etwas anzumerken. Angeführt von Jens Schöngarth (acht Tore), Christian Dissinger (7) und Maximilian Schubert (9/4) spulten sie ihr Pensum konzentriert ab, wobei die Gastgeber bis zum 8:9 (16.) dran blieben. Mit einem Fünf-Tore-Lauf setzte sich der TuS auf 18:11 (26.) ab.

Bei den Gastgebern trat im Grunde nur der Ex-Nettelstedter Stephan Just in Erscheinung, der 8/4 seiner insgesamt 13/5 Tore in der ersten Halbzeit erzielte. Mit dem 21:13 hatte der TuS bereits zur Halbzeitpause ein Ausrufezeichen gesetzt.

In der zweiten Halbzeit legten die Gäste sogar noch zu. Vier Tore in Serie brachten dem TuS in der 36. Minute beim 26:16 den ersten zweistelligen Vorsprung. Die Beuchler-Truppe dominierte weiter und näherte sich zielstrebig der 40-Tore-Marke, die Richard Wöss in der 59. Minute knackte.

„In der ersten Viertelstunde haben wir uns noch schwer getan, danach aber haben wir den Zugriff bekommen und auch Torhüter Nikola Blazicko war im Spiel“, analysierte Beuchler und war vollauf zufrieden: „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, alle haben ihren Teil zum Erfolg beigetragen.“

TuS: Blazicko (11 Paraden), Semisch (6 Paraden); Vukovic (1), Langhans (2), Tauabo (4), Pieczkowski (2), Pajovic, Huljina (2), Wöss (2), Dissinger (7), Schubert (9/4), Schöngarth (8), Remer (3).

ag

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