Bundesligisten lassen internationaler Konkurrenz Vortritt beim 26. Spielothek-Cup

Kielce gewinnt, Derbysieg Trostpflaster für TuS

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Der Favorit triumphiert: Turnier-Initiator Armin Gauselmann überreicht Kielces Kapitän Gregorz Tkaczyk die Siegertrophäe, die stellvertretende Landrätin Kirstin Korte gratuliert. ·

Minden-Lübbecke - Von Andreas GerthVive Targi Kielce heißt der Sieger des Casino-Merkur-Spielothek-Cup 2013. Der polnische Meister und Champions-League-Halbfinalist besiegte am Samstag in der Mindener Kampa-Halle beim Endspieltag des Handball-Traditionsturniers im Finale den französischen Vize-Meister aus Dünkirchen mit 30:21. Platz drei ging überraschend an den Zweitligisten Eintracht Hildesheim, der gegen den TV Emsdetten mit 33:27 gewann. Für die beiden Lokalmatadoren blieb beim erstmals mit sechs Mannschaften ausgetragenen Handball-Event nur das Spiel um den fünften Platz. Hier setzte sich der TuS N-Lübbecke knapp mit 24:22 gegen GWD Minden durch – für die Lübbecker ein Derbysieg als Trostpflaster.

Für den TuS N-Lübbecke ein versöhnlicher Abschluss beim Heimturnier nach zuvor zwei Niederlagen am Freitagabend in eigener Halle gegen Erstligaaufsteiger TV Emsdetten (13:17) und Dunkerque Handball Grand Littoral (14:15). „Ein Erfolg, der gut tut“, meint TuS-Trainer Dirk Beuchler, der zuvor mehrfach betont hatte, dass seine Mannschaft beim Heimturnier einen guten Eindruck hinterlassen wolle, die Fokussierung jedoch dem ersten Bundesligaspiel am 1. September zu Hause gegen MT Melsungen gilt.

„Mit der ersten Partie gegen Emsdetten bin ich überhaupt nicht zufrieden, da waren wir nicht präsent und haben uns im Abschluss viel zu viele Fehler geleistet“, monierte Beuchler in seiner Analyse. Wesentlich besser lief es im zweiten Gruppenspiel gegen Dunkerque. „Da haben wir das Engagement gezeigt, was gegen Emsdetten noch nicht da war. Wir waren viel aggressiver und standen in der Deckung kompakter. So wie gegen Dunkerque muss es sein“, betonte der neue TuS-Trainer trotz der knappen Niederlage gegen den französischen Vize-Meister.

Am Samstag mussten die Lübbecker somit schon im ersten Spiel ran. Das 24:22 im Derby gegen GWD Minden war ein kleines Trostpflaster. „Mit dem Ergebnis kann ich zufrieden sein”, so Dirk Beuchler. „Die 6:0-Abwehr in der ersten Halbzeit hat gut funktioniert, auch Nikola Blazicko im Tor hat eine gute Leistung gezeigt“, freute sich Beuchler, der im zweiten Durchgang die 5:1- Abwehrvariante mit Tim Remer als vorgezogenem Spieler ausprobieren ließ. GWD Minden nutzte die Abstimmungsprobleme und übernahm die Führung, ehe Lübbecke im Schlussspurt die Nase wieder vorn hatte.

„Wir sind etwas schwerer in die zweite Hälfte gekommen und brauchten eine gewisse Zeit, um auf Temperatur zu kommen. Man sieht eben, dass die Spritzigkeit fehlt. Daher werden wir es in den kommenden Tagen etwas lockerer angehen lassen und verstärkt auf Regeneration setzen“, so Beuchler, dem jetzt noch drei Wochen bleiben, bis es wirklich wichtig wird.

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