Keine falsche Bescheidenheit

Kreisliga A: TuS Tengern II will ganz nach vorne

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Trainer Thorsten Schmidt (v.l.) begrüßt die Neuen Mirko Nuhanovic, Stefan Hamel und Cedric Schillak gemeinsam mit Trainer Kai Sander. Es fehlt Neuzugang Lucas Maschmeier. - 

Tengern - „Kai Sander und ich sind seit zwei Jahren Trainer. Einmal wurden wir Dritter, einmal Zweiter. Wenn man hochrechnet, wüsste man, was jetzt rauskommt...“ Thorsten Schmidt, Trainer bei Fußball-A-Ligist TuS Tengern II, formuliert das Ziel für die kommende Saison mit einem Augenzwinkern, aber der Kern seiner Aussage steht: „Wir wollen um die Plätze eins bis drei mitspielen. Alles andere wäre völlig untertrieben.“

22 Mann fasst der neue Kader des ambitionierten Kreisligisten, Reserve des einzigen Landesligisten im Kreis. Die Mannschaft wurde in der Vorsaison Zweiter, jetzt wurde das Team noch einmal mit vier neuen Spielern aufgestockt. Abgänge gab es im Sommer keine.

Mit Cedric Schillak aus der A-Jugend des FC Preußen Espelkamp kommt ein talentierter, variabel einsetzbarer Spieler. „Er kann eigentlich alles spielen“, sagt Schmidt. Vom SuS Wulferdingsen kommen Mirko Nuhanovic und Lucas Maschmeier. Nuhanovic ist in erster Linie Stürmer, Maschmeier ist defensiv ausgerichtet. Der vierte Neue ist Stefan Hamel vom FC Lübbecke. Ein Defensivspieler, der auf der linken Seite genauso spielen kann wie als Innenverteidiger oder Sechser. „Er schlägt gute Standards“, sagt Schmidt.

Was die vier Spieler eint: „Sie sind alle Tengeraner“, sagt Schmidt. Sie haben schon vorher mehrere Jahre bei den Kleeblättern gespielt. Der Kontakt sei nie abgebrochen. In der Mannschaft herrsche ein hervorragendes Klima, sagt der Trainer. Die Mannschaft sei pflegeleicht, viele Spieler seien privat miteinander befreundet. Durch die Neuzugänge verstärke sich jetzt außerdem der gesunde Konkurrenzkampf innerhalb des Teams.

Schmidt glaubt, er habe einen durchweg starken Kader beisammen. Auch Wechsel seien ohne Qualitätsverlust möglich. Das unterscheide Tengern von den meisten anderen Kreisligisten. Der breite und gute Kader könne am Ende der Saison durchaus den Ausschlag im Titelrennen geben.

Schmidt: „Haben keinen Druck“

Auch wenn Schmidt offen vom Kampf um die Meisterschaft spricht, ist der Aufstieg nicht Pflicht. Seine Mannschaft könne in Ruhe arbeiten. „Wir haben vom Verein keinerlei Druck oder die Vorgabe, aufsteigen zu müssen“, sagt Schmidt. „Wenn es dann gelingt, dann freut sich aber natürlich jeder.“

Maßgabe für die kommende Saison ist es, erfolgreichen, aber auch attraktiven Fußball zu spielen. „Es soll Spaß machen auf dem Platz. Es soll für die Zuschauer schön anzusehen sein – und für die Trainer“, sagt Schmidt. Natürlich wieder mit einem Augenzwinkern. - han

Der Kader

Neuzugänge: Cedrid Schillak (A-Jugend Preußen Espelkamp), Mirko Nuhanovic, Lucas Maschmeier (beide SuS Wulferdingsen), Stefan Hamel (FC Lübbecke)

Abgänge: keine

Trainer: Kai Sander und Thorsten Schmidt

Saisonziel: Top drei

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