Karl-Heinz Eikenhorst zur Auf- und Abstiegsregelung und möglichen Auswirkungen

Ungelegte Eier und Fragezeichen

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Zur Meisterehrung nach Isenstedt: Kreisvorsitzender Karl-Heinz Eikenhorst.

Lübbecke - Noch sind es ungelegte Eier, die aber ganz schnell auf den Tisch kommen können. Gemeint sind die Eventualitäten rund um die Auf- und Abstiegsregelung im Fußballkreis Lübbecke. Vor dem letzten Spieltag auf Kreisebene am kommenden Sonntag, 1. Juni, gibt es einige Fragezeichen, die Karl-Heinz Eikenhorst, den Vorsitzenden des Fußballkreises, und sein Team in den nächsten Tagen beschäftigen werden.

Herr Eikenhorst, haben Sie sich schon eine Route für Sonntag erstellt?

Eikenhorst: In der Kreisliga A ist das in diesem Jahr ja einfach, weil der SC Isenstedt als Meister schon feststeht. Nachdem wir in den letzten Jahren zweimal zunächst am verkehrten Platz waren, um den Meister zu ehren, haben wir diesmal zum Glück Planungssicherheit.

Noch nicht entschieden ist das Titelrennen in der Kreisliga B...

Eikenhorst: Deshalb werden wir uns vom Kreisvorstand am Sonntag aufteilen. Wir werden in Schnathorst beim Spiel von Tabellenführer TuS Gehlenbeck vor Ort sein, die Meisterehrung in Isenstedt werde voraussichtlich ich vornehmen.

Apropos Kreisliga B. Verzichtet der TuS Stemwede mit seiner zweiten Mannschaft als Staffelsieger der C2 auf den Aufstieg?

Eikenhorst: Bislang liegt uns kein Aufstiegsverzicht vor. Um einen solchen zu erklären, hätten die Stemweder bis Sonntag Zeit.

Welche Auswirkungen hätte ein solcher Verzicht?

Eikenhorst: Es müsste eine andere Mannschaft ermittelt werden, und zwar dann in einer Relegation des Tabellendrittletzten der Kreisliga B mit den Zweiten der Staffeln C1 und C2.

Was passiert mit dem Ersten der Kreisliga C3?

Eikenhorst: Für ihn könnte es eine weitere Relegationsrunde geben, ebenfalls mit den Zweiten der C1 und C2. Aber nur dann, wenn aus der Bezirksliga nicht mehr als eine Lübbecker Mannschaft absteigt. Aber es könnte ja noch komplizierter werden.

Und zwar...

Eikenhorst: Wenn in der Kreisliga B zwei Mannschaften punktgleich Drittletzter werden. Dann müsste es ein Entscheidungsspiel geben, und wir würden Terminnöte bekommen. Doch das ist zum Glück nur Theorie.

Theorie ist auch, dass der FC Preußen Espelkamp und TuS Tengern aufgrund von Personalnöten zur nächsten Saison weniger Mannschaften melden könnten. Welche Auswirkungen hätte das?

Eikenhorst: Davon wird gesprochen, doch das sind aktuell nur Gerüchte und nichts Konkretes. Jedoch einfach von der Bezirksliga in die Kreisliga B zu gehen, ist nicht möglich, dafür hätte man vier Wochen vor Saisonende einen Antrag stellen müssen.

Gibt es eine Konstellation, bei der der Tabellenvorletzte der Kreisliga A nicht absteigt und in der Liga bleibt? Zum Beispiel, wenn Tengern II absteigt und Tengern III auf den Verbleib in der Kreisliga A verzichtet?

Eikenhorst: Wenn der Verzicht bis kommenden Sonntag erklärt würde, heißt das, dass diese Mannschaft erster Absteiger wäre und somit zusätzlich nur noch eine Mannschaft aus der Kreisliga A sportlich absteigen müsste. Entscheidend ist, dass die Lösungen satzungskonform getroffen werden müssen. Ohnehin entscheidet bei Besonderheiten der Kreisvorstand.

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