Trotz Pokal-Niederlage: Auf Dirk Schomäker ruhen die Hoffnungen beim TuS Dielingen

Der Kapitän ist zurück

Nach wochenlanger Pause führte Dirk Schomäker den TuS Dielingen wieder als Kapitän aufs Spielfeld. Noch ist er aber nicht wieder in Topform – und verlor gegen den BSC Blasheim mit 1:4. - Foto: Hanke

Espelkamp - Von Maik Hanke. Der Beweis ist erbracht: Alleine am Fehlen des Kapitäns hat es in den vergangenen Wochen bei Fußball-Bezirksligist TuS Dielingen nicht gelegen. Am Montag kehrte Dirk Schomäker, der wegen eines Zehenbruchs zuletzt wochenlang pausieren musste, ins Team zurück. Trotzdem verloren die Dielinger das KreispokalSpiel um Platz drei im Espelkamper Albert-Pürsten-Stadion gegen den BSC Blasheim deutlich mit 1:4.

„Es ist natürlich ärgerlich, dass man gegen so einen Gegner verliert“, sagte Schomäker nach dem Spiel. Immerhin sind die Blasheimer derzeit Tabellenletzter der Fußball-Kreisliga A, haben noch keinen einzigen Sieg in der Meisterschaft. Aber Schomäker findet, dass das Spiel zumindest ein erster ordentlicher Test für ihn war.

„Die Power muss erst wiederkommen“, erklärte er. Schließlich habe er wegen eines Zehenbruchs am rechten Fuß rund fünf Wochen pausieren müssen. Das Spiel gegen Blasheim war überhaupt erst wieder die erste Trainings-Einheit auf dem Rasen. Trainer Wolfgang Hagedorn sagte: „Für ihn war es gut, 90 Minuten zu spielen.“

Als Schomäker das letzte Mal auf einem Platz stand, am 11. September, gab es den letzten Sieg für den TuS Dielingen. Allerdings war Schomäker zu dem Zeitpunkt schon verletzt, wollte zu viel – und verschlimmerte die Verletzung nur. „Gegen Schötmar habe ich ein bisschen zu früh angefangen“, gab der Kapitän zu.

In den folgenden Wochen war Bezirksliga-Aufsteiger TuS Dielingen erstmals in der Saison in eine Krise gerutscht. In den vergangenen fünf Pflichtspielen gab es nur ein Unentschieden (0:0 am vergangenen Donnerstag gegen den BV Stift Quernheim) und vier Niederlagen, darunter die beiden Pokal-Pleiten gegen den FC Preußen Espelkamp im Halbfinale und jetzt im Spiel um Platz drei gegen den BSC Blasheim.

Dass Schomäker, der vor der Saison von den Sportfreunden Lechtingen kam, auch jetzt noch nicht bei 100 Prozent ist, war im Spiel am Montag deutlich zu erkennen. Der 34-Jährige verlor ungewöhnlich viele Zweikämpfe. Etwa beim Tor zum 0:1. Schomäker ließ sich den Ball nahe des gegnerischen Strafraums abluchsen, und dann ging es beim BSC schnell nach vorne. Am Ende des Angriffs stand der erfolgreiche Abschluss von Stürmer Simon Schiller.

Von dieser Art Situationen gab es mehrere im Spiel. Dann sah und hörte man Schomäker hadern – mit dem Schiedsrichter in der Hoffnung, nachträglich einen Freistoß zugesprochen zu bekommen, aber auch mit sich selbst. Insgesamt füllte er die Leader-Rolle auf dem Feld, die auch Trainer Wolfgang Hagedorn von ihm erwartet, noch nicht wieder voll aus. „Ich habe vor dem Spiel keine große Marschroute vorgegeben“, sagte Hagedorn. „Ich erwarte, dass auch von den erfahrenen Spielern was kommt“, meinte Hagedorn auch Schomäker.

Routinier Schomäker wird sich wieder stabilisieren. Und dann ruhen auf ihm die Hoffnungen beim TuS Dielingen. Ob der Kapitän am kommenden Sonntag (15 Uhr) im schweren Spiel gegen den Tabellenzweiten VfL Holsen wieder von Beginn an dabei ist, ist noch offen. Allerdings hat Hagedorn auch nicht viele Alternativen: Auch David Schmidt droht wegen einer Oberschenkelverletzung weiter auszufallen.

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