Juniorteam mit Ersatzpferd auf Platz 17

Gemeinsam bis zum Ende gekämpft

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Das Beste aus der Situation gemacht: Nele Tomesch (stehend), Julia Klamor (sitzend) und Neele Angelbeck (oben) vom Oppendorfer Juniorteam auf Lord Dancer.

Stemwede - Was für die Voltigierer des Reit- und Fahrverein Wehdem-Oppendorf mit einem Schock begann, endete für sie mit einer bemerkenswerten Leistung. Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Krumke in Sachsen-Anhalt gab es für das Oppendorfer Juniorteam von Antje Döhnert den 17. Platz, der besonders hoch einzuschätzen ist, da die Stemwederinnen dort auf ihrem Ersatzpferd „Lord“ antreten mussten.

„Die Mädchen haben eine tolle Teamleistung gezeigt und gemeinsam bis zum Ende gekämpft. Das ist genau das, was diesen grandiosen Sport ausmacht“, lobte die stolze Trainerin ihr Team.

Das hatte in Krumke nach langer Anfahrt fünf intensive Turniertage zu bestehen und dort zum Auftakt einen großen Schock zu verdauen: Teampferd Noddy kam nicht durch den Vet-Check und wurde daraufhin vom Wettkampf ausgeschlossen. „Damit konnte keiner rechnen“, kommentierte Tabea Hoffmann vom RFV Wehdem-Oppendorf.

Was tun? Nach Absprache mit dem Landestrainer und der Richterkommission durfte Ersatzpferd Lord Dancer aus Oppendorf nachreisen. Nach gut fünfstündiger Fahrt kam der junge Wallach in Krumke an, wo er am Abend problemlos den Vet-Check hinter sich brachte – aufatmen beim Team, das die Startfreigabe erhielt.

Die erste Prüfung folgte für das Oppendorfer Juniorteam am Freitag, hier zeigten die Mädchen, welche allesamt 18 Jahre und jünger sind, eine durchwachsene Pflicht. Die Nervosität war ihnen anzumerken, und auch der junge, noch recht unerfahrene „Lord“ schien von der Kulisse leicht beeindruckt. Trainerin Antje Döhnert war trotzdem zufrieden mit ihren Schützlingen, die sich in kürzester Zeit auf ein anderes Pferd einzustellen hatten.

Sowohl am Samstag als auch Sonntag folgten reine Kür-Durchgänge, bei denen Lord Dancer noch einige Schwierigkeiten hatte. Die Oppendorferinnen zeigten jedoch eine bemerkenswerte Moral und bissen sich durch den Wettkampf. Im Gesamtklassement schaffte es das Team auf Platz 17 und konnte damit ein lehrreiches Wochenende sehr zufrieden abschließen.

Auf die Voltigierer aus Oppendorf wartet das nächste große Ereignis schon mit den Westfälischen Meisterschaften am 25 und 26. Juli in Herford. Hier wird der Verein sein S-Team ins Rennen schicken sowie Team 2 und 3 um den Westfalenpokal kämpfen, den die dritte Mannschaft als letztjähriger Sieger zu verteidigen hat. Zudem starten Eileen Siekmeier, Marcel Sühring und Nathalie Döhnert im Wettbewerb der Einzelvoltigierer um die Medaillen.

DK

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