17 junge Menschen haben Freizeit investiert und JugendleiterCard erworben

Mit guter Stimmung und Motivation zur „Juleica“

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Die Spielplanung und die praktische Durchführung, wie hier beim Hockey, waren für die Jugendlichen eine sehr gewinnbringende Erfahrung.

Lübbecke - Fünf Tage ihrer Herbstferien investierten 17 junge Menschen in freiwilliges Lernen. Ihr Ziel: Sich mit dem Absolvieren des Gruppenhelferlehrgangs II des Kreissportbundes Minden-Lübbecke weiter zu qualifizieren, um in ihren Vereinen mit umfassender Grundbildung als Gruppenhelfer oder Trainer jungen Menschen die Liebe zum Sport zu vermitteln. Denn nur so kann das breit gefächerte Sportangebot in den Vereinen gesichert werden. Die Jugendlichen hatten mit dem Besuch des ersten Lehrgangsteils erst vor wenigen Monaten nicht gerade wenige Stunden in ihr Ehrenamt investiert.

„Der erste Teil hat schon so viel Spaß gemacht und uns viel an Hilfestellungen und Anregungen für die Praxis gebracht, da ist es toll, sich jetzt gleich weiterqualifizieren zu können“, sind Lorena Tacke und Emma Hoppe vom TuS SW Wehe begeistert. Wie die meisten Teilnehmer träumen sie davon, sich als Gruppenleiterinnen eigenverantwortlich in ihrem Verein zu engagieren.

Gute Stimmung und tolle Motivation prägten fünf Tage lang das Klima in der Turnhalle der Lübbecker Regenbogenschule. Das Seminarleiterteam mit Tim Schumacher, Conny Ahrens und Thomas Kisker verstand es, auf die Bedürfnisse und Fragen der jungen Helferinnen und Helfer einzugehen und sie gezielt mit theoretischen

Praxistraining und

theoretisches Wissen

und praktischen Komponenten in ihrer Handlungssicherheit weiter nach vorn zu bringen. „Dieser zweite Teil des Gruppenhelfer-Lehrganges, der zum Erwerb der „Juleica“ (JugendleiterCard) berechtigt, ist sogar auf den Erwerb des Übungsleiterscheines anrechenbar“, stellt Schumacher heraus.

Neben ausgiebigem Praxistraining standen Grundlagen der Aufsichtspflicht und des Jugendschutzes, Sichern und Helfen an Geräten, Stundenaufbau und Turnierplanung, pädagogische Grundlagen, richtiges Handeln in Notsituationen und Vereinsstrukturen auf dem Programm. Auch das Thema „Welche Spiele kann ich in welchen Altersgruppen am besten anwenden?“ fand bei den Heranwachsenden reges Interesse.

Spielplanung und Leitung mit den anderen Teilnehmern als „Sparringspartnern“ war für die Mädchen und Jungen eine Herausforderung, die sie gerne annahmen, die Reflektion nach den Spielphasen zudem eine der wichtigsten Erfahrungen. „Erst wenn man etwas selbst ausprobiert oder umsetzt, merkt man, wo noch verbesserungswürdige Schwachstellen sind“, so Claudia Berg und Sonja Wilkening vom BSC Blasheim nach ihrer Hockey-Einheit.

Mit Sportkegeln, Kanu, Rudern, Volleyball, Tennis und Tischtennis, Fußball, Turnen, Leichtathletik und Handball boten die Teilnehmer ein vielfältiges Spartenbild. „Gerade die Vielfalt an Sportarten, die in diesem Kursus wieder vertreten ist, macht solch ein Seminar für alle äußerst gewinnbringend und spannend. Denn jeder liefert aus seinem Bereich Anregungen, die auch für die anderen Sportarten von Nutzen sind“, unterstreicht Conny Ahrens. Erfreut zeigte sich das Seminarleitergespann darüber, dass Teilnehmer aus allen weiterführenden Schulformen vertreten waren. „Jeder kann sich in seinem Verein engagieren. Das setzt keinen bestimmten Schulabschluss voraus.“

KSB

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