Volleyball: Holzhausen-Rahden gewinnt Spitzenspiel und übernimmt die Tabellenführung

Jubel bei SG, Zittern beim SSV

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Jubel bei Lisa Dressel (l.) und den Volleyball-Frauen der SG Holzhausen/Rahden. Der Weg zum Meistertiel ist frei. ·

Rahden - Jubel bei der SG Holzhausen/Rahden, Zittern beim SSV Pr. Ströhen: Die Wege der beiden Volleyball-Frauen-Bezirksligamannschaften scheinen sich nach dieser Saison zu trennen.

Die SG Holzhausen/Rahden darf nach dem Vier-Satz-Erfolg im Spitzenspiel gegen den zuvor unbesiegten TV Löhne mehr denn je darauf hoffen, in der nächsten Saison in der Landesliga aufzuschlagen. Und vielleicht spielt die SG dann sogar zwei Klassen über den Pr. Ströherinnen, die beim 1:3 gegen PSV Bielefeld IV leer ausgingen und durch Siege der Konkurrenz auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschten. Das direkte Duell zwischen Holzhausen/Rahden und Pr. Ströhen am letzten Spieltag wird wohl das vorerst letzte sein.

Die SG Holzhausen/Rahden hatte zum Spitzenspiel in Neuenknick einen Bus voll Anhänger mitgebracht. Auch Gegner TV Löhne wurde von einigen Zuschauern unterstützt, so dass sich in der kleinen Halle eine tolle Stimmung entwickelte. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Den ersten Satz sicherten sich Beatrice Geller und Co. in der Verlängerung mit 26:24, Löhne antwortete und gleich nach einem 25:18 aus. Doch die SG hatte in diesem Spitzenspiel mehr zuzusetzen. Das Team spielte sich phasenweise in einen Rausch und holte sich die Sätze drei und vier unerwartet deutlich mit 25:15 und 25:13. Damit zog Holzhausen/Rahden in der Tabelle mit nun 45 Punkten an Löhne (44) vorbei.

Der SSV Pr. Ströhen verlor dagegen zwei Plätze und ist nun Vorletzter. Dabei hatte die Partie gegen Bielefeld IV vielversprechend begonnen. Im ersten Satz spielten die Ströher Mädels sehr selbstbewusst auf. Die Fehlerquote war gering, Angriff, Annahme und Abwehr passten. Bielefeld hingegen hatte es schwer, durch den sehr guten Block von Claudia Böhne durchzukommen. Auch als sich Bielefeld heran kämpfte, behielt der SSV die Nerven und sicherte sich den Satz mit 25:21.

Der Knackpunkt dann im zweiten Durchgang. Die Pr. Ströherinnen knüpften zunächst an ihre gute Leistung aus dem ersten Satz an und führten, doch der Gegner ließ sich nicht abschütteln. „Nur zwei Fehler am Ende des Satzes brachten Bielefeld den Gewinn des zweiten Satzes ein“, ärgerte sich Kristin Cording über das hauchdünne 28:30.

Eine Enttäuschung, von der sich die SSV-Spielerinnen nicht mehr so recht erholten. Mit 25:17 ging der dritte Satz recht deutlich an Bielefeld, obwohl Tanja Rose, Rebecca Heitmann, Karen Westerkamp und Co. in der Abwehr keinen Ball verloren gaben. Im vierten Satz ging der SSV zunächst in Führung, vergab dann aber einige Chancen durch Eigenfehler. Die Ströherinnen steckten nicht auf, zogen jedoch mit 20:25 den Kürzeren. „Es war ein gutes und knappes Spiel, was die Gesamtpunktzahl von 101:90 auch zeigt“, fasste Kristin Cording zusammen, die mit ihrer Mannschaft nun unbedingt einen Sieg gegen VC Minden II benötigt. · ag

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