Johanna Heidemann holt Bronze / Annika Lekon schwimmt neue Bestzeiten

Medaille und Finals für BSG Espelkamp bei der IDM

+
Annika Lekon schlug sich bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im paralympischen Schwimmen mehr als achtbar.

Berlin/Espelkamp - 569 Schwimmer aus 41 Nationen – das Teilnehmerfeld bei den 29. Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) im paralympischen Schwimmen in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark konnte sich sehen lassen. Gekommen waren unter anderem die führenden paralympischen Schwimmnationen Australien, Großbritannien, Ukraine, Russland und USA mit ihren Nationalmannschaften – und zwei Stemwederinnen. Johanna Heidemann und Annika Lekon, die im Nichtbehindertenbereich für TV 01 Bohmte an den Start gehen, traten für die BSG Espelkamp an und schlugen sich sehr achtbar.

Johanna Heidemann hatte sich auf vier Strecken für die IDM qualifiziert und erzielte neben persönlichen Bestzeiten auch hervorragende Platzierungen in der Startklassenwertung der Vorläufe. Nach einem guten Start über 50 Meter Freistil und 200 Meter Brust und Platz vier über 50 Meter Brust in 0.49,19 Minuten holte sie in ihrer Startklasse über die 100 Meter Brust in 1.50,10 Minuten die ersehnte Bronzemedaille. Es war die erste Medaille bei ihrer vierten IDM-Teilnahme.

Annika Lekon hatte sich in zwölf Disziplinen für diesen wichtigsten paralympischen Wettkampf in Deutschland qualifiziert, startete in Absprache mit Landes- und Heimtrainern aber „nur“ auf zehn Strecken. In ihrer Altersklasse hatte sie sich neben starker nationaler auch mit sehr starker internationaler Konkurrenz auseinander zu setzen. So schwamm sie auf allen zehn Strecken neue persönliche Bestzeiten, schrammte aber knapp an den Medaillenrängen vorbei. Ihre beste Platzierung holte sie über die 200 Meter Freistil mit Rang vier in 3.20,81 Minuten als beste deutsche Starterin ihrer Altersklasse.

Im Vorfeld hatte sich die Landeskaderschwimmerin die Qualifikation für ein Jugendfinale der besten deutschen Jugendschwimmer (10 bis 17 Jahre) als Ziel gesetzt – als zweitjüngster Jahrgang des Wettkampfes. Hier übertraf Annika Lekon die Vorgaben ihrer Trainer. Sie qualifizierte sich sowohl über 400 Meter Freistil als auch über 200 Meter Freistil und 200 Meter Lagen gleich auf drei Strecken für das Jugendfinale.

Dort gelang es der Stemwederin sowohl über 200 Meter Lagen als auch über 200 Meter Freistil, ihre Bestzeiten nochmals zu steigern, über 200 Meter Freistil um satte neun Sekunden. Ihre beste Leistung aber zeigte sie über 400 Meter Freistil. Nachdem sie schon im Vorlauf ihre Bestzeit um 18 Sekunden gesteigert hatte, packte sie im Finale noch eine Schippe drauf, steigerte sich erneut um runde 18 Sekunden und kam nach 6.54,76 Minuten ins Ziel.

Dass ihre Leistungen nicht unbeobachtet bleiben, zeigt laut BSG die Tatsache, dass Annika Lekon erneut zu einem Sichtungslehrgang der Jugendnationalmannschaft des DBS Mitte Mai nach Duisburg eingeladen wurde.

An den Ergebnissen beider Schwimmerinnen hätten neben dem Trainerteam des BSG Espelkamp unter Horst Beneker auch die TV01-Trainer Stefan Natemeyer, Thorsten Reichelt und Julia Höppke großen Anteil, so die BSG. „Ohne das Zusammenwirken beider Vereine wären die Erfolge nicht denkbar.“

BVB besiegt Titelfluch - DFB-Pokaltriumph im vierten Anlauf

BVB besiegt Titelfluch - DFB-Pokaltriumph im vierten Anlauf

Dortmund holt den Pott! Bilder vom Sieg gegen Frankfurt

Dortmund holt den Pott! Bilder vom Sieg gegen Frankfurt

„Auba-cooler Elfer!“ Die Pressestimmen zum BVB-Sieg

„Auba-cooler Elfer!“ Die Pressestimmen zum BVB-Sieg

G7-Gipfel: Scheitern in letzter Minute verhindert

G7-Gipfel: Scheitern in letzter Minute verhindert

Kommentare