Fußball-Kreisliga A: Isenstedt feiert, aber auch Blasheim macht ein Fass auf

Jetzt noch Autokorso und offizielle Ehrung

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Feierten mit dem ISC: Chris Götze (l.), der am Sonntag das 100. Saisontor des neuen Kreismeisters erzielte, und Alexander Koch, dem die Torjägerkanone kaum noch zu nehmen ist. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthEgal, was am kommenden Sonntag mit dem angekündigten Autokorso und am 1. Juni bei der offiziellen Meisterehrung nach dem letzten Spieltag noch kommt: Die Meisterfeier des SC Isenstedt am vergangenen Sonntag nach dem 4:2-Heimsieg gegen Holzhausen wird kaum zu toppen sein. Allein Trainer Axel Krüger behielt beim uneinholbaren Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A die Übersicht, obwohl auch er zwei Bierduschen abbekam: „Mit den letzten drei Saisonspielen beginnt für uns die Vorbereitung auf das nächste Jahr.“

Bei TuRa Espelkamp (am morgigen Donnerstag), in Vehlage (Sonntag) und zum Abschluss zu Hause gegen Türk Gücü müssen die Isenstedter noch antreten und werden versuchen, ihre Punktausbeute auf Rekordniveau zu schrauben. Die 100-Tore-Marke wurde am Sonntag mit dem 1:0 von Chris Götze geknackt, jetzt sollen auch die 82 Punkte des FC Preußen Espelkamp aus dem Meisterjahr 2005/ 2006 übertroffen werden.

„Kompliment an meine Mannschaft, dass sie sich trotz des ja schon vorher feststehenden Titelgewinns und der Feierlichkeiten noch einmal quälen konnte“, lobte Krüger nach dem 4:2 gegen lange dagegenhaltende Holzhauser. Der ISC-Coach nahm drei Auswechslungen vor, konnte aber nicht alle Spieler des Kaders bringen – ein Fingerzeig für die nächste Saison in der Bezirksliga. „Alle Spieler können sich auch in den letzten drei Partien bei mir anbieten“, betont Krüger.

Gefeiert wurde am Sonntag nach dem viertletzten Spieltag nicht nur in Isenstedt. Auch der BSC Blasheim machte ein Fass auf. „Die Erleichterung ist groß, umso kräftiger werden wir feiern“, kündigte BSC-Trainer Thorsten Bunde im Anschluss an den 4:0-Heimsieg gegen Türk Gücü und dem perfekt gemachten Klassenerhalt an. Für Bunde eine vorweggenommene Abschiedsfeier, der scheidene Trainer kann sich mit dem Klassenerhalt aus Blasheim verabschieden.

Eine solche Feier ist für den TuS Levern seit Sonntag in weite Ferne gerückt. Das Team von Holger Binder unterlag im Kellerduell beim SV Hüllhorst mit 1:4 und hat nun drei Punkte Rückstand auf die Hüllhorster, die zudem ein Nachholspiel bei Tengern III in der Hinterhand haben. „Noch sind wir nicht durch“, hält Hüllhorsts Trainer Enrico Held den Ball flach. Er geht davon aus, noch einige Punkte holen zu müssen, um den Tabellenvorletzten TuS Levern hinter sich zu halten. Zudem gebe das 4:1 den wahren Spielverlauf nicht wieder. Selbst nach dem 3:1 habe Levern nicht locker gelassen. „Wir können uns bei unserem Torhüter bedanken, dass es nicht noch einmal eng wurde“, berichtet Held. Levern hat jetzt noch zwei Heimspiele gegen Tengern III (Donnerstag) und Fabbenstedt, ehe man am letzten Spieltag bei BW Oberbauerschaft antritt.

Beim Tabellendritten TuS Dielingen sieht man den Saisonendspurt als willkommene Gelegenheit, um schon ein wenig für die nächste Saison zu testen. Trainer Tom Westerwalbesloh bot im Heimspiel gegen BW Vehlage (0:2) mit Ephraim Pieper und Marc Böhm zwei vielversprechende Talente auf, die mit der Stemweder A-Jugend den Kreismeistertitel errungen haben und dafür mit der Mannschaft am kommenden Freitag beim Heimspiel gegen Fabbenstedt geehrt werden. „Wir sind früh in Rückstand geraten und dem 0:1 hinterhergelaufen. Die Jungs haben alles versucht, sind aber nicht belohnt worden“, hakte Westerwalbesloh die Niederlage zügig ab.

Eine schöne Geschichte gab es am Sonntag rund um das Heimspiel des VfL Frotheim gegen SSV Pr. Ströhen (2:2). Mit Thorsten und Marvin Stierle kamen Vater und Sohn bei den Frotheimern zum Einsatz. Aufgrund der Personalnot lief Thorsten Stierle von Beginn an auf, für ihn wurde Sohnemann Marvin eingewechselt, dem prompt der Treffer zum 1:1-Ausgleich gelang.

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