Stemweder A-Junioren dürfen am Samstag im Westfalenpokal antreten

Jetzt gibt's die Belohnung

Stemwede - Von Andreas Gerth„Geil, Westfalenpokal“, jubelten die A-Junioren des JFV Stemweder Berg am 19. Oktober 2013 auf dem Sportplatz in Levern, als sie den Bezirksligisten TuS Tengern im Elfmeterschießen besiegt und den Lübbecker Kreispokal gewonnen hatten. Jetzt ist es soweit: Am kommenden Samstag, 8. Februar, sind die Stemweder in Dielingen Gastgeber des Westfalenpokalspiels gegen die A-Jugend der SpVg. Erkenschwick (Anstoß 15 Uhr).

„Ein Auftritt im Westfalenpokal ist etwas besonderes. Wir hoffen natürlich rund um Stemwede, die Zuschauer damit ansprechen und zum Platz locken zu können“, sagt Stemwedes Trainer Wilhelm Beneker, stellt die sportliche Ausgangsposition jedoch im gleichen Atemzug klar: „Für uns ist das eine angenehme Sache, die wir gerne mitnehmen. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Meisterschaft !“

Dort spielen die Stemweder in der Kreisliga, wo sie die Tabelle mit acht Siegen und optimalen 24 Punkten anführen. Ziel ist der Gewinn der Meisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksliga, doch dann würde sie noch immer eine Klasse von der A-Jugend der SpVg. Erkenschwick trennen, die als Landesligist und ehemaliger Bundesligist nach Dielingen kommt.

„So sehr wir uns auch auf das Spiel freuen, über eines müssen wir uns im Klaren sein. Wir sind der krasse Außenseiter. Zumal die Staffeln im Ruhrgebiet sicherlich noch ein bisschen stärker einzuschätzen sind“, erklärt Wilhelm Beneker, der sich über den Gegner informiert hat. Daher weiß er auch, dass die Erkenschwicker auf dem Weg zum Kreispokalsieg in Recklinghausen einen Westfalenligisten ausgeschaltet haben. Das Bild für Samstag Nachmittag ist also vorgezeichnet: „David“ Stemwede wird sich einiges einfallen lassen müssen, um dem „Goliath“ aus dem Ruhrgebiet ein Bein zu stellen.

Von vornherein klein beigeben wollen die Stemweder um Kapitän Joel Rybak, Ephraim Pieper und Stürmer Giovanni Ronzetti jedoch nicht. Sie haben mit dem Sieg im Kreispokalendspiel gegen einen klassenhöheren Gegner – nach einem Rückstand – Selbstvertrauen getankt. In der Winterpause wurde das Team mit David Vortmeier (ehemals Frotheim) und Dominik Marr (Wagenfeld) verstärkt. „Unser Kader war recht dünn, jetzt haben wir mehr und bessere Möglichkeiten“, freut sich Beneker über die Neuzugänge.

Sein Ziel für Samstag ist es, möglichst lange ohne Gegentor zu bleiben, was nicht zuletzt an Torhüter Noel Hartmann liegen dürfte, einem der Matchwinner beim Kreispokalerfolg. Eine wichtige Rolle in der Stemweder Abwehr spielt zudem Ananda Nottbeck. „Er hat sich eine Platzwunde über dem Auge zugezogen. Wir hoffen sehr, dass er am Samstag mitspielen kann“, unterstreicht sein Coach.

Laut den Infos auf ihrer Homepage haben die Erkenschwicker zwei, drei verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen, nehmen die Partie beim Kreisligisten aber ernst. Sie wollen einen Fanbus einsetzen und haben im Vorfeld drei Testspiele absolviert. Die Stemweder haben am Dienstag in Levern immerhin ein Freiluftmatch gegen die SG Holdorf-Langenberg austragen können.

Am Samstag ist es nun soweit: Westfalenpokal ! Oder wie es Stephan Sander im Namen des Jugendfördervereins Stemweder Berg auf den Punkt bringt: „Die Belohnung für den Sieg im Kreispokalendspiel.“

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