Zwölf-Eichen-Fahrturnier: Dieter Lauterbach siegt in Einspänner-Prüfung

Illustres Starterfeld

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Alle Bälle blieben auf den Kegeln: Karsten Bohlmann (1. FRV Nettelstedt) schloss mit Luis das Hindernisfahren der Klasse A mit Platz drei ab. ·

Minden-luebbecke - Von Sonja RohlfingDROHNE · Eine Woche vor der Deutschen Meisterschaft in Luhmühlen nutzten etliche Fahrer aus dem Bundesgebiet das Fahrturnier des Fahrclubs Zwölf Eichen zu einer letzten Formüberprüfung. Aber auch die heimischen Fahrsportler sprachen bei der 17. Auflage der Veranstaltung in Drohne in den Prüfungen von Klasse A bis S für Ein- und Zweispänner Pferde und Ponys ein Wörtchen mit. Für internationales Flair sorgten Fahrer aus Dänemark und Schweden.

Die Einspänner-Prüfung Klasse S machten die renommierten Fahrer unter sich aus. Überlegen siegte nach Dressur, Kegelfahren und Gelände Dieter Lauterbach vom RFV Kerkheim. Der 48-jährige amtierende Mannschaftsweltmeister aus Hessen, der seit 2002 durchgängig Medaillen bei Deutschen Meisterschaften gewonnen hat, hatte sein Meisterpferd „Dirigent“ angespannt. Zweiter wurde der vielfache Rheinische und NRW-Meister bei den Einspännern, Peter Reibrich (FahrSG Westfalen) mit Double Delight. Platz drei ging an Heinz Künstler (RG Hübeck-Grefrath) mit Ragando.

Beste Fahrer aus dem Mühlenkreis waren Michael Weng und Ulrike Hagedorn vom 1. FRV Nettelstedt. Weng wurde Zweiter in der kombinierten Wertung Zweispänner Pferde Klasse A. Vereinskollegin Hagedorn erreichte Platz drei bei den Zweispännern Ponys. Fünfte in der Kategorie Einspänner Pferde Klasse A wurde Anke Upheber (RFV St. Georg Pr. Oldendorf) mit ihrem Ehrentusch-Nachkommen „Esprih“.

Auf einen Start vor heimischer Kulisse verzichtet haben Silvia und Folkert Bühre vom Fahrclub Zwölf Eichen. „Sonst macht man Fahren und Organisation jeweils nur halb“, erklärt Folkert Bühre. „Die Gäste sollen zufrieden sein, da müssen die Eigeninteressen schon mal zurückstehen“, vertritt er. Als Quartiermeister hatte er weit mehr zu tun als das bloße Einweisen der Fahrzeuge. Die Teilnehmer aus Schweden bis Hessen reisen mit LKW, Wohnwagen und zum Teil eigenen Stallzelten an. „27 Boxen haben wir in der Umgebung organisiert“, erzählt Bühre.

„Das Nennungsergebnis mit 124 Gespannen war absoluter Rekord und eine Herausforderung“, erklärt Birgit Barre. Normal seien auf ländlichen Turnieren 60 bis 70 Gespanne. Das regnerische Wetter am Samstag sei nicht problematisch gewesen. „Wir haben hier Sandboden, der nimmt es nicht übel, wenn es regnet“, erläutert die Vereinsvorsitzende.

„Im nächsten Jahr findet unser Turnier zwei Wochen vor der Weltmeisterschaft in Luhmühlen statt“, berichtet Birgit Barre. Sie kann sich vorstellen, dass dann Drohne von weiteren ausländischen Fahrern für einen Zwischenstopp genutzt wird. „Dann sind wir angesprochen worden, ob wir nicht eine Deutsche Meisterschaft ausrichten wollen.“ Den Gedanken findet die Vereinschefin reizvoll. „Ich habe gern Herausforderungen“, sagt sie. „Aber wir müssen überlegen, ob wir das wuppen können. Wir sind ein kleiner Verein, aber ein tolles Team, auf das man sich 200-prozentig verlassen kann“, erklärt Birgit Barre.

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