Ihlenfeld sieht Mutmacher für Heimspiel

Keine Punkte, aber viel Positives

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Sechs Mal erfolgreich, davon fünfmal per Siebenmeter: Timo Tinnemeier.

Rahden - Komplimente aber keine Punkte: Handball-Landesligist TuS SW Wehe zog am Samstagabend im Auswärtsspiel bei der HSG EURo in Unterlübbe nach guter Leistung mit 28:36 (17:15) den Kürzeren. Für Wehe die siebte Niederlage im siebten Auswärtsspiel der Saison, jedoch laut Trainer Marcel Ihlenfeld ein Mutmacher für das letzte Spiel des Jahres am kommenden Sonntag, 20. Dezember, vor eigenem Anhang gegen den TuS Lahde/Quetzen. Anwurf in der Rahdener Stadtsporthalle ist dann schon um 13 Uhr, um anschließend mit der Mannschaft beim Weher Weihnachtsmarkt präsent sein zu können. „In Unterlübbe haben wir die besten 45 Minuten dieser Saison gespielt. Wenn wir das mit unseren Fans im Rücken 60 Minuten gegen Lahde hinbekommen, können wir für eine Überraschung sorgen“, verbreitet Ihlenfeld Optimismus.

Ein Erfolgserlebnis zum Abschluss des erstes Saisonteils würde dem Aufsteiger gut zu Gesicht stehen. Mit 7:15-Punkten bleibt Wehe Viertletzter vor SF Senne, das im Kellerduell gegen Löhne die Oberhand behielt und bis auf einen Zähler an den TuS Wehe heranrückte. Die Weher hätten am Samstag selbst für Zählbares sorgen können, gerieten aber in der Schlussviertelstunde aus dem Tritt. Aus einem 24:24 wurden binnen fünf Minuten ein 24:29 und die Vorentscheidung.

„Bis dahin hat die Mannschaft ein sehr gutes Spiel gemacht und sich dafür ein Kompliment verdient. Wir haben im Angriff diszipliniert gespielt, die richtigen Entscheidungen getroffen und viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, berichtet Trainer Marcel Ihlenfeld.

Auch die Maßnahme, EURos Spielmacher Kruse an die Leine zulegen, zahlte sich aus. Die Gäste setzten sich vom 10:10 zum 17:13 ab, nahmen im Anschluss aber „nur“ zwei Tore Vorsprung mit in die Pause.

In der zweiten Halbzeit blieb Wehe mit den Gastgebern, die zuvor eine Serie von 13:3-Punkten hingelegt hatten, auf Augenhöhe. Leichte Gegentore von Außen und unvorbereitete Abschlüsse im Gegenzug brachten den TuS Wehe dann aber aus dem Tritt. „Trotzdem können wir viel Positives mitnehmen“, betont Marcel Ihlenfeld.

Wehe: Kröger, Hartlage - Hesse (1), J. Clemens (1), Lohmeier (3), Tinnemeier (6/5), M. Clemens (4), Hodde (1), Hensel, J. Bruhn (5), A. Ihlenfeld (2), F. Bruhn, Hübner (4).

ag

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