Fußball-Bezirksliga: Effektive Varler besiegen SV Hausberge mit 4:0

Hoher Sieg kein Grund für Jubelstürme

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Wurde eingewechselt und hätte sein Comeback beinahe mit einem Torerfolg garniert: Steffen Wegehöft. ·

Minden-luebbecke - Von Andreas GerthVARL · 4:0 gewonnen, den höchsten Sieg der eigenen Bezirksliga-Geschichte errungen und doch blieb es bei Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl gestern nach dem Heimspiel gegen den SV Hausberge recht ruhig. „Es besteht ja auch kein Grund, in Jubelstürme auszubrechen“, betonte Trainer Sebastian Numrich und wollte den Sieg in mehrerlei Hinsicht nicht überbewertet wissen.

Zum einen kam er gegen eine Mannschaft zustande, die man in der Abschlusstabelle tunlichst hinter sich lassen sollte, wenn man in der nächsten Saison in der Bezirksliga spielen möchte. „Zum anderen haben wir Hausberge zu viele Chancen erlaubt. Wir werden eine Schippe drauflegen müssen, wenn wir am kommenden Sonntag in Kutenhausen bestehen wollen“, blickte Sebastian Numrich nach dem „verdienten, aber zu hohen Sieg“ schnell weiter.

Gnadenlos effektiv nennt man es wohl, wenn der Gegner ein klares Chancenplus besitzt, man selber nur zwei Möglichkeiten hat, beide nutzt und zur Halbzeitpause mit 2:0 führt. So geschehen gestern im „United-Park“, wo sich die Gastgeber gegenüber ihrem jüngsten, enttäuschenden Auftritt in Bruchmühlen deutlich verbessert präsentierten, jedoch – wie nach einem 4:0 zu vermuten wäre – kein spielerisches Feuerwerk abbrannten. Oder anders: Hausberge machte das Spiel, Varl die Tore.

Das erste in der Anfangsphase dank einer starken Einzelleistung. Marcel Rosengarten zog auf der rechten Seite auf und davon und behielt im Abschluss die Nerven – 1:0 (10.). „Da war bei ihm der absolute Wille zu erkennen“, freute sich Union Varls Sportlicher Leiter Mario Lange.

Einsatzwille war auch die Basis zum 2:0. Mario Niestrath eroberte den Ball mit einem Pressschlag und bediente Pascal Meier, der mit einem Schlenzer vollendete. Die Hausberger tauchten derweil bestimmt vier oder fünf Mal gefährlich vor dem Varler Kasten auf, doch entweder bekamen Sebastian Lange und Co. noch ein Bein dazwischen oder die Gäste zielten vorbei.

Zum Unvermögen des SV Hausberge kam Anfang der zweiten Halbzeit auch Varler Glück dazu. Sowohl bei einem Handspiel von Marvin Koch als auch einem Schubser von Jens Meier jeweils im eigenen Sechzehner blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm.

„Unser Plus war

die Effektivität“

Dritte Chance, drittes Tor auf der Gegenseite. Nach Vorlage von Andre Lange war der aufgerückte Mario Niestrath mit dem Kopf zur Stelle. Die 100 Prozent Quote fiel allerdings, als Sven Kassen, Lars Meier und der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder mitwirkende Steffen Wegehöft scheiterten.

Das 4:0 (86.) fiel trotzdem noch, als Sven Kassen nach einem Schuss von Andre Lange zur Stelle war. „Unser Plus war die Effektivität“, brachte es Sebastian Numrich auf den Punkt.

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