Handball-Bundesliga: TuS empfängt den Tabellenletzten TV Emsdetten

Hinspiel als Ansporn

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Die Niederlage gegen Emsdetten im Hinspiel ärgert Teammanager Zlatko Feric (r.) noch immer. „Das zeigt, dass in der Bundesliga kein Spiel ein Selbstläufer ist“, betont Feric. ·

Lübbecke - Von Andreas GerthEs war vielleicht der schlechteste Auftritt in dieser Saison und schmerzt bis heute. Als der TuS N-Lübbecke im November 2013 beim TV Emsdetten mit 23:27 unterlag, kam das aus Sicht der Ostwestfalen einer Blamage gleich. Und ist mehr als eine Randnotiz vor der Neuauflage am drittletzten Spieltag der Handball-Bundesliga heute Abend in der Lübbecker Merkur-Arena (Anwurf 19 Uhr).

„Emsdetten hat sieben Pluspunkte auf dem Konto, zwei davon haben sie von uns“, bohrt Zlatko Feric noch einmal in der Wunde. Für den Teammanager des TuS habe die Hinspielpleite die bittere, aber logische Erkenntnis geliefert, „dass in der Bundesliga kein Spiel ein Selbstläufer ist.“ Auch nicht ein Duell mit dem TV Emsdetten, der mit 7:55-Punkten abgeschlagen am Tabellenende rangiert und mittlerweile auch als erster Absteiger feststeht.

Beuchler: „Gegner

für voll nehmen“

„Wir müssen den Gegner für voll nehmen“, fordert auch Dirk Beuchler. Zwar sei die Favoritenrolle heute Abend in der Merkur-Arena „klar definiert“ und „ein Sieg für uns Pflicht“, doch „dafür werden wir hart arbeiten müssen“, ergänzt der TuS-Coach und redet seinen Spielern vor der vermeintlichen Pflichtaufgabe gegen den Absteiger eindringlich ins Gewissen: „Wer glaubt, dass dieser Gegner mit halber Kraft zu besiegen ist, der irrt. Was dann dabei herauskommt, haben wir ja im Hinspiel erlebt. Deshalb appelliere ich an die Mannschaft, die bislang gute Saison nicht mit einem Spiel kaputt zu machen.“

Deutliche Worte des 43-jährigen Cheftrainers, der mit seiner Mannschaft bei 28:34-Punkten und Platz zehn noch immer ordentlich dasteht, aber seit fünf Spielen auf einen Sieg wartet. Lediglich beim 23:23 in Göppingen reichte es zu einem Punktgewinn. „In Berlin waren wir dicht dran“, berichtet Pawel Niewrzawa und blickt auf die am vergangenen Sonntag mit 23:25 knapp verlorene Begegnung beim Pokalsieger zurück. „Dort haben wir eine sehr gute Deckung gestellt und hätten vorne unsere Chancen nutzen müssen. Doch nach hinten zu gucken, bringt uns nichts. Wir wollen am Samstag zwei Punkte für unsere Fans holen“, betont der 21-jährige Pole, der den TuS N-Lübbecke am Ende der Saison nach dann zwei Jahren verlassen wird.

Eine Einstellung, die Trainer Dirk Beuchler gefallen dürfte. „Ich erwarte, dass die Mannschaft diese Aufgabe ernst genug nimmt. Sie hat die Chance, die Saison mit einem für uns sehr guten Ergebnis abzuschließen, dazu gehört ein Heimsieg gegen Emsdetten.“

Zu guter letzt bohrt auch Dirk Beuchler noch einmal nach: „Das Hinspiel sollte ja Ansporn genug sein.“

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