83. Himmelfahrtsturnier leidet unter Dauerregen / Düker gewinnt S-Dressur

Lösche und „Clint“ springen wieder auf Platz eins

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Vorjahreserfolg wiederholt: Ronny Lösche (ZRFV Ovenstädt) siegte auf „Clint“ erneut im Höhepunkt auf dem Springplatz, einem S*-Springen mit Stechen.

Pr. Ströhen - Von Sonja Rohlfing. Das Wetter meinte es mit dem 83. Himmelfahrtsreitturnier in Pr. Ströhen nicht gut. Mit einer herausragenden Teamleistung gelang es der Turniermannschaft des RV Pr. Ströhen dennoch, aus schwierigen Bedingungen nach dem Dauerregen das Beste zu machen. So fühlte es sich am Donnerstagnachmittag auch schon fast wieder wie „business as usual“ an, als Uwe Düker (RFV Hille) und Ronny Lösche (ZRFV Ovenstädt) als strahlende Sieger der S-Prüfungen auf die Ehrenrunde gingen.

„Das ist nicht normal“, hatte der Vereinsvorsitzende Ulrich Bruns am Mittwochmorgen mit dem Wetter gehadert. Große Mengen Niederschlag hatte es schon gegeben und für den Tag war weiterer Dauerregen angesagt. Dabei lagen mit 1275 reservierten Startplätzen – rund 300 mehr als im Vorjahr – eigentlich beste Voraussetzungen für spannenden Pferdesport vor. „Wir ziehen das jetzt aber durch“, gab sich Bruns kämpferisch.

„Von zehn Menschen hätten acht gesagt, wir hören auf. Hier hat man sich entschieden, wir machen weiter. Und eine ganze Mannschaft hat dazu gestanden und sich voll ins Zeug gelegt“, stellte Chef-Richter Klaus Harms heraus. Er sei voller Bewunderung für diesen Teamgeist und die Standhaftigkeit.

Die weiteren Dressurprüfungen für Mittwoch wurden abgesagt, der Hauptdressurplatz mit Plane abgedeckt und diese am Donnerstag ab fünf Uhr früh wieder abgenommen. „Wir haben spontan die Folie vom RFV Hille bekommen. Das hat uns gerettet“, bedankt sich August-Wilhelm Schmale im Namen des RV Pr. Ströhen. Der Springplatz war dank des Sandbodens nicht in Gefahr. Dennoch reduzierten sich aufgrund der Witterung die Starterfelder. „Was hier in den letzten zwei Tagen auf die Beine gestellt wurde, ist aller Ehren wert“, sprach Landrat Dr. Ralf Niermann dem Verein ein großes Kompliment aus. Das Turnier sei ein echtes Aushängeschild für den Mühlenkreis.

Die Reiter nahmen die Situation mit Humor. „Ich war nach der erster Prüfung am Mittwochmorgen schon nass, da konnte ich dann auch hier bleiben“, so Marcus Döring. „Mein Vierjähriger war super“, freute sich der Pferdewirtschaftsmeister vom 1. Vehlager ZRFV über die Wertnote 9,0 für „For Vehlage“ und den Sieg in der Springpferdeprüfung Klasse A.

„Der Boden im Viereck war gut. Nur das Abreiten war schwierig“, sagte Uwe Düker. Der Dressurreiter vom RFV Hille gewann das Hauptereignis auf dem Dressurplatz. Mit dem zehnjährigen „Falsterbo’s Finesse“ legte er gleich als erster Reiter im Prix St. Georges mit 740 Punkten die Messlatte so hoch, dass kein anderer Teilnehmer heranreichte. Über Platz zwei freute sich Maire Carolin Beuth (PS Granderheide) auf „Hofglanz“ (734 Punkte). Dritte wurde Jasmin Mlivic (RV Elmlohe-Marschkamp) auf „Coeur en sabot“ (723,5 Punkte).

In der höchsten Prüfung auf dem Springplatz wiederholte Ronny Lösche (ZRFV Ovenstädt) seinen Vorjahressieg. Mit einer herausragenden Runde im Stechen verwies er auf dem neunjährigen Mecklenburger Schimmel „Clint“ Frank Plock auf Platz zwei. Der Reiter vom RFV Borken hatte „Gretel vd Bokke“ gesattelt. Dritter wurde Frank-Dieter Beineke (RV Lienen) auf „Capuano“. Auf Platz vier fand sich Jasper Kools (RV Oldenburger Münsterland) wieder. Auf „Chatto“ erreichte er zwar die zweitschnellste Zeit, hatte jedoch einen Abwurf.

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