84. Himmelfahrt-Reitturnier in Pr. Ströhen endet mit spannendem Stechen

Kleine Alexa trägt Könemann zum großen Sieg

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Herr der Hindernisse: Klaus-Wilhelm Holle.

Pr. Ströhen - Von Andreas Gerth. Spannung bis zum Schluss in Preußisch Ströhen. Rekordverdächtige neun Reiter schafften es gestern Nachmittag im abschließenden S-Springen ins Stechen. Zum Liebling der Zuschauer avancierte dabei die kleine Alexa v.M., die Gerd Könemann schnell und fehlerfrei über die Hindernisse und zum Sieg trug. „Ich wollte schon immer mal in Preußisch Ströhen gewinnen“, freute sich der Routinier vom RFV Brüninghorstedt-Schamerloh-Warmsen aus Niedersachsen über den Triumph beim 84. Himmelfahrt-Turnier.

„Wir haben ein hervorragendes Stechen gesehen, absolut spannend“, brachte es Hartmut Wilking vom Richterturm auf den Punkt. Zuvor hatte Klaus-Wilhelm Holle ein gutes Gespür für das Leistungsvermögen der 23 S-Starter bewiesen und einen schwierigen, jedoch dem Starterfeld angemessenen Hinderniswald aufgebaut. Neun Paare meisterten ihn fehlerfrei.

Ronny Lösche

unsanft aus Sattel

Henrik Griese (RFV Cherusker) legte als erster Starter auf Cause I'm Cool in 38,42 Sekunden eine Null-Fehler-Runde vor. „Ich habe das Gefühl, das war verdammt schnell“, kommentierte Wilking und sollte damit recht behalten, denn an dieser Vorgabe bissen sich Frank Plock, Andreas Wegener, Ronny Lösche (der Vorjahressieger ging bei einer Verweigerung unsanft, jedoch unverletzt aus dem Sattel), Henrik Griese auf seinem zweiten Pferd und Niclas Baule die Zähne aus. Dann aber kamen Alexa und Gerd Könemann, die regelrecht durch den Parcour flogen. Die Uhr blieb bei 36,69 Sekunden stehen – die Siegerzeit, die Matthias Janßen und der S-Sieger von Mittwoch, Frank Plock, anschließend nicht mehr schlagen konnten.

Auch bei der Ehrenrunde gaben Könemann und die zwölfjährige Stute von As di Villagana/Sion zur Freude des Publikums noch einmal alles. „Ich denke, dass sich das Starterfeld sehen lassen konnte“, betonte Uli Bruns. Der Vorsitzende des gastgebenden RV Pr. Ströhen freute sich verständlicherweise über das gute Wetter, denn im vergangenen Jahr litt das dreitägige Event unter dem Regen. „Ich bin sehr zufrieden. In organisatorischer Hinsicht ist alles sehr gut gelaufen. Das haben wir zu allererst unseren vielen Helfern zu verdanken. Ohne sie geht es nicht“, gab Bruns die Komplimente für ein gelungenes Turnier weiter ans Helferteam, das am Samstag und Sonntag mit der Ausrichtung der „Kleinen Kreismeisterschaften“ schon vor der nächsten Herausforderung steht. Das wohl schönste Lob gab es von Turnier-Gönner Armin Gauselmann: „Von der Atmosphäre ist Preußisch Ströhen das schönste Turnier im Kreis.“

„Von der Atmosphäre das

schönste Turnier im Kreis“

Gauselmann und Bruns hatten zuvor auch Maire Carolin Beuth gratulieren können. Die Aktive vom Reit- und Fahrverein Friesoythe und ihr zwölfjähriger Trakehner Hofglanz (von Hoftänzer/ Sir Chamberlain) durften die Siegerrunde nach der S-Dressur „Prix St. Georges“ anführen, vor Vorjahressieger Uwe Düker, der mit Falsterbo's Finesse diesmal Zweiter wurde.

Zu den erfolgreichsten Akteuren der 84. Auflage des Traditionsturniers an der Aue gehörte zudem Frank Plock. Er siegte in der abschließenden Prüfung am Mittwoch und feierte damit den 512. S-Sieg seiner Karriere. Am Donnerstag legte er nach und brachte in der Springprüfung Kl. M** Lexus und Antonia als Erster und Zweiter ins Ziel.

Die frühere Oppendorfer Voltigiererin und mittlerweile selbstständige Bereiterin Mareike Mimberg triumphierte mit Mister Universum im Reitpferdechampionat. Die junge Wagenfelderin Mali Schwierking (15 Jahre) holte sich den Sieg im Barre-Stilpokal.

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