Rallye Stemweder Berg bringt am Samstag spektakulären Motorsport „vor die Haustür“ / Start und Ziel in Levern

Heimspiel für Wendt und Stötefalke

+
Motorsport hautnah: Auf speziell gekennzeichneten Flächen können die Zuschauer dicht dran sein an der Rallye Stemweder Berg. ·

Stemwede - Für zwei Teilnehmer des ADAC OPEL Rallye Cup ist der Auftritt rund um Stemwede ein Heimspiel. Für Niklas Stötefalke (22, Bad Oeynhausen) und den 25-jährigen Marcel Wendt aus Stemwede lief die Saison bislang noch nicht nach Wunsch.

Die Youngster des ADAC Ostwestfalen-Lippe haben sich deshalb für den Auftritt vor den heimischen Motorsport-Fans an diesem Samstag, 15. Juni, bei der 43. ADAC-Rallye Stemweder Berg viel vorgenommen.

Fast direkt vor seiner Haustür in Stemwede liegt der dritte Cup-Lauf für Marcel Wendt. Der 25-Jährige ist wie Niklas Stötefalke ein Youngster aus dem Team des ADAC Ostwestfalen-Lippe. „Ich freue mich riesig, an meiner Heimrallye an den Start zu gehen. Dabei versuche ich natürlich, so weit wie möglich nach vorne zu fahren. Vielleicht platzt jetzt hier so langsam der Knoten.“

In den ersten beiden Läufen in Nalbach und bei der Rallye Erzgebirge waren Wendt, Beifahrer Kay Papenfuß und ihr Nordhoff-Team nicht vom Glück verfolgt. Sein Fazit fällt trotzdem positiv aus: „Es war die beste Entscheidung, beim Opel-Rallye Cup mitzufahren. Die Zeiten sind extrem eng. Ein kleiner Fehler und du bist sofort fünf Plätze weiter hinten. Dazu eine extrem hohe Leistungsdichte. Aber genau so wollten wir es ja auch.“

Auch Niklas Stötefalke kommt ins Schwärmen: „Der Cup hat mich bisher begeistert. Nicht nur, dass der Adam wirklich klasse läuft, auch das Umfeld, die übrigen Starter und die gute Organisation gefallen mir großartig. Ein weiterer großer Pluspunkt des Markenpokals ist das starke Fahrerfeld. Die hohe Leistungsdichte treibt mich an, weiter an mir zu arbeiten.“

Mit der Zielflagge: Wolf-Otto Weitekamp.

Die nächste Gelegenheit dazu hat der 22-Jährige aus Bad Oeynhausen nun auf den abgesperrten Strecken mit speziell gekennzeichneten Plätzen für die Zuschauer rund um Stemwede. „Mein ganzes Team freut sich sehr auf unsere Heimveranstaltung. Freunde, Bekannte und Sponsoren drücken uns am Streckenrand die Daumen“, ist Stötefalke schon gespannt. Eine Prognose für die zwölf Wertungsprüfungen über 105 Kilometer abzugeben, fällt ihm allerdings schwer. „Viele Fahrer befinden sich auf einem konstant hohen fahrerischen Niveau. Unser Ziel sind die Top-Ten, derzeit liegen wir auf Platz 13 in der Junior-Wertung. Da haben wir uns sicherlich noch mehr vorgenommen.“

Als Tabellenführer im Opel-Cup kommt Markus Fahrner nach Stemwede. Der 33-Jährige gewann die bisherigen zwei Läufe. „Von mir aus könnte das ruhig so weitergehen“, schmunzelt der Schwabe, der den Zwischenstand mit optimalen 80 Punkten vor Florian Niegel (63) und Marijan Griebel (50) anführt.

Gleichzeitig geht es bei der 43. ADAC-Rallye Stemweder Berg natürlich auch wieder um wertvolle Punkte in der Masters-Wertung. Der vierfache Deutsche Rallye-Meister und Masters-Sieger von 2006 Hermann Gaßner gewann im Mitsubishi

„Reise nach Stemwede, um zu gewinnen“

Lancer die bisherigen drei Läufe und liegt in der Masters-Tabelle klar in Front. „Natürlich reise ich nach Stemwede, um zu gewinnen, aber dazu muss alles optimal laufen. Wir werden unser Bestes geben“, verspricht der Bayer, der diesmal wieder gemeinsam mit Harald Brock antritt.

Die Konkurrenz möchte den Durchmarsch Gaßners verhindern. Der Hamburger Jan Becker im Subaru Impreza und der Russe Dmitry Biryukov im Skoda Fabia S2000 bilden die Spitze des Verfolgerfeldes. Auch die Top-Piloten der seriennahen Gruppe-N wie das Mitsubishi-Quartett mit Klaus Osterhaus, Rainer Noller, Youngster Florian Stix oder dem Schweizer Urs Flum drängen in Richtung Podium.

Auf den schnellen Prüfungen rund um Stemwede dürften auch die schnellen Hecktriebler wie Vorjahressieger und Masters-Titelverteidiger Kim Boisen (BMW M3) ein Wörtchen bei der Vergabe der Podiumsplatzierungen mitreden. Boisens dänischer Landsmann Johnny Pedersen und der Schleswiger Timo Grätsch treten ebenfalls in ihren BMW M3 an. Die Holsteiner Kai-Dieter Kölle, Deutschlands schnellster Landwirt, und Sönke Milon starten in ihren Porsche 911er. · DK

Das könnte Sie auch interessieren

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Wie werde ich Winzer/in?

Wie werde ich Winzer/in?

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Kommentare