Kreissportbund Minden-Lübbecke stellt Qualifizierungsprogramm für dieses Jahr vor

Ein Heft voller sportlicher Ideen

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Stehen hinter ihrem Programm: Ines Vogt (v.l.), Olaf Wittkamp, Helmut Schemmann, Almut Mönnich, Roswitha Schäkel und Ulrike Bäumer vom Kreissportbund Minden-Lübbecke. ·

Minden-Lübbecke - Wenn Sportvereine auch künftig erfolgreich sein wollen, brauchen sie ein qualitativ hochwertiges Angebot. Dieser Meinung ist Roswitha Schäkel, Fachbereichsleiterin „Sport und Lehre“ beim Kreissportbund Minden-Lübbecke (KSB).

Deshalb wirbt sie auch für qualifizierte Ausbildung von Trainern, Helfern und Vereinsvorständen. Das jetzt erschienene Programmheft für Ausbildung, Fortbildung und Vereinsmanagement hat dazu einiges zu bieten.

Mit 60 Lehrgängen hat der KSB in etwa genauso viele Angebote wie im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt. In 2013 waren es 57 durchgeführte Lehrgänge mit insgesamt 1077 Lerneinheiten. 1074 Teilnehmer hat das vierzigköpfige Referententeam des KSB ausgebildet. Olaf Wittkamp, Diplom-Sportlehrer und fest angestellter Mitarbeiter beim KSB, geht von einer ähnlichen Teilnehmerzahl in diesem Jahr aus.

„Die Kooperation mit den Fachverbänden im Kreis funktioniert sehr gut“, lobt der 48-Jährige Handballer, Fußballer, Volleyballer und andere. Diplom-Sportwissenschaftlerin Almut Mönnich freut sich besonders über die hohe Teilnehmerzahl an den von ihr betreuten Gruppenhelfer-Lehrgängen. Immerhin machten im vergangenen Jahr 70 junge Sportlerinnen und Sportler beim Teil 1, dem Anfangsmodul mit. 35 Interessierte ließen den zweiten Teil folgen, 28 den dritten Teil. In diesem Jahr sind drei Gruppenhelfer-Lehrgänge (Teil 1) geplant: Ende Januar in Rahden, im Mai in Minden und im Juni in Hille.

Eine ähnliche Resonanz wie 2013 erhofft sich Olaf Wittkamp bei den Teilnehmerzahlen für die C-Lizenz Breitensport (erste Lizenzstufe). Der KSB bietet in diesem Jahr zwei Basismodule und zwei Zielgruppen übergreifende Aufbaumodule an, um allen Teilnehmern „eine fundierte breitensportliche Grundausbildung zu gewähren“, wie Olaf Wittkamp sagt. Beim ersten Lehrgang, der bereits Ende Januar beginnt, seien noch Plätze frei. Passend als Bindeglied zwischen Gruppenhelfer-Lehrgang und C-Lizenz hat der KSB erstmalig einen Erste-Hilfe-Kurs im Programm. Die 16 Lerneinheiten werden im Februar an zwei Tagen absolviert.

Olaf Wittkamp hebt dann noch die Kooperation mit dem Behindertensportverband (BSV) und dem Westfälischen Turnerbund (WTB) heraus. Die Zusammenarbeit spiegelt sich beispielsweise in Lehrgängen „Sturzprohylaxe bei orthopädischen Erkrankungen (Hüfte, Knie) oder „Bewegung für und mit Menschen mit Demenz“ wider.

Vereinsvorständen legt der KSB die Qualifikation zum Vereinsmanager und die Seminare „Kurz & Gut“ ans Herz. „Qualifizierung ist wichtig. Das hat sich bei vielen Sportvereinen mittlerweile herumgesprochen. Deshalb gehen auch immer mehr Vorstände aktiv auf ihre Trainer zu“, sagt Roswitha Schäkel. · ksb

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