Handball: Wehes A-Mädchen gelingt mit 25:24-Sieg gegen Jöllenbeck Punktlandungund Qualifikation für Landesliga/Bruhn: Ballast weg

Neele Bruhn schreitet zum Siebenmeter – Rest ist Jubel

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Mediengruppe Kreiszeitung

Rahden - Vor dem Siebenmeter, der darüber entscheiden sollte, ob Wehes A-Mädchen im neuen Jahr in der Landesliga oder doch nur in der Bezirksliga spielen, redeten Celine Langschmidt und Sabrina Hoischen auf Neele Bruhn ein und versuchten, ihr Mut zu machen. Anschließend trat Wehes beste Torschützin zur letzten Aktion des Spiels an die markante Stelle, von der sie kurz zuvor das 24:24 erzielt hatte. Und Neele Bruhn traf erneut – danach gab es bei ihr und den Weherinnen kein Halten mehr.

Das 25:24 (8:10) am Samstag Nachmittag in der Rahdener Stadtsporthalle gegen TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck war für Wehe ein nervenaufreibender Handball-Krimi mit Happy End und eine exakte Punktlandung zum Abschluss der Oberliga-Vorrunde. Der benötigte Sieg ließ die Schwarz-Weißen mit Jöllenbeck nach Punkten gleich- und nach dem 27:28 im Hinspiel aufgrund des direkten Vergleiches in der Tabelle vorbei auf Platz vier ziehen – es hätte kein Tor weniger sein dürfen.

Der Sekt, den Trainer Harald Bruhn auf Verdacht mitgebracht hatte, konnte

Den Sekt auf

Verdacht mitgebracht

geköpft werden. „Ich hoffe, dass damit jetzt der Ballast weg ist und wir in der Rückrunde wieder mehr Spaß haben werden“, so Bruhns Wunsch. Gleichzeitig kündigte er an, die Mannschaft umzubauen und den jüngeren Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. „Eigentlich haben wir kein gutes Spiel gemacht. Das war ein reiner Kampfsieg, der uns hoffentlich Auftrieb gibt und die Verkrampfung löst“, so ein erleichterter Harald Bruhn.

Er und Wehes Anhang waren zuvor hart auf die Folter gespannt worden. Der 8:10- Halbzeitrückstand war das Produkt mehrerer ausgelassener Hochkaräter im Angriff. Auch die zweiten 30 Minuten wurden zum Nervenspiel. Der Gastgeber schaffte durch Langelahn (11:11) und Bruhn (15:15) den Ausgleich, um anschließend wieder in Rückstand zu geraten. Ein Dreierpack von Neele Bruhn brachte die erste Führung (18:17, 48.), die Celine Langschmidt (20:19) und Franziska Langelahn (21:20) verteidigten. Doch ein Ballverlust am eigenen Kreis bescherte postwendend das 21:22.

Die Nervenstärke von Neele Bruhn bei den Siebenmetern (22:22, 24:24) und ein Treffer von Linksaußen aus spitzem Winkel von Sabrina Hoischen (23:23, 58.) ließen Wehe ausgleichen, was aber im Endeffekt nicht gereicht hätte. Ein Sieg musste her, den schließlich Franziska Langelahn erzwang. Die frei gespielte Kreisläuferin wurde in der letzten Sekunde gefoult, und Neele Bruhn behielt auch diesmal die Nerven.

TuS SW Wehe: Kummer, Sens - Bredenkötter (1), Langschmidt (3), Hoischen (3), Hoppe, Bruhn (13/6), Hartmann, Wiedemann, Langelahn (5), Tacke, Clemens.

ag

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