Handball: Weher Männer und Mädchen spielen zu Hause / Frauen treten in Herford an

Der zweite Schritt

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Gegen Oberlübbe war er dreimal erfolgreich: Christopher Hübner.

Wehe - Beim TuS Wehe droht niemand abzuheben. Trotz aller Freunde nach dem ersten Sieg am vergangenen Wochenende nach acht Niederlagen am Stück. „Wir sind immer noch in einer sehr schwierigen Situation“, sagt Marcel Ihlenfeld, Trainer der Landesliga-Handballer, vor dem schweren Heimspiel gegen die SG Handball Detmold (morgen, 16 Uhr).

Dennoch: Der Sieg vergangenes Wochenende gegen Eintracht Oberlübbe war ein erster Schritt in die richtige Richtung, sagt Ihlenfeld. Jetzt denke man auch über den zweiten nach. Detmold müsste als Tabellendritter für den Tabellendrittletzten wie ein übermächtiger Gegner wirken, aber Ihlenfeld ist sich sicher: „Die sind zu schlagen!“

Aufpassen müsse man auf die wurfgewaltigen Rückraumspieler Jasmin Baltic und Max Römer, erklärt der Coach. „Grundstein ist wie immer eine saubere harte Deckung.“ Ansonsten habe Detmold aber keine Top-Spieler. „Von der Deckung her sind die nicht gut, nicht schlecht, im Kollektiv in Ordnung.“

Ihlenfeld mahnt zu konzentriertem Handball. Überhastete Fehlwürfe und technische Fehler gelte es zu minimieren. Das sei vergangenes Spiel schon gut gelungen. „Wenn wir so spielen wie gegen Oberlübbe, haben wir gute Karten.“ Mit einem Erfolg gegen Detmold könnten sich die Weher im Abstiegskampf wichtige Punkte sammeln. „Ein Sieg wäre Gold wert“, sagt Ihlenfeld, der abgesehen von Steffen Lohmeier auf den gesamten Kader zurückgreifen kann.

Vor den Männern spielen morgen ab 14 Uhr bereits die A-Mädchen. Die wollen in der Bezirksliga den Meistertitel gewinnen. Das Spiel gegen TuRa Bergkamen ist dabei eine Pflichtaufgabe. Bergkamen ist Tabellenletzter.

Bereits heute spielen die Weher Landesliga-Frauen. Der Tabellenzweite tritt ab 15.30 Uhr gegen die TG Herford an. Auch das ist auf dem Papier eine leichte Aufgabe: Herford ist Drittletzter der Tabelle.

han

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