Handball: Weher Frauen besiegen Herford 30:22 und verlängern Momentaufnahme an der Tabellenspitze/A-Wort auf dem Index

Dank Rödenbeck und Möll klappt's auch mit dem 30. Tor

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Dank ans Publikum: Trainer Tobias Lintelmann feierte mit Aufsteiger TuS Wehe einen weiteren Sieg – von einem möglichen Durchmarsch sprechen möchte er aber nicht.

Rahden - Auch mit dem 30. Treffer klappte es noch. Torhüterin Daniela Rödenbeck parierte zweimal und im Gegenzug gelang Sandrina Möll quasi in letzter Sekunde der 30:22-Endstand. Für Frauen-Handball-Landesligist TuS Wehe der sechste Sieg im achten Saisonspiel, die Verlängerung der Momentaufnahme an der Tabellenspitze und der perfekte Abschluss des Heimspiels gegen die TG Herford, in dem es nach einem solch klaren Ergebnis lange nicht ausgesehen hatte.

Spiel über Abwehr

in den Griff bekommen

In der ersten Halbzeit war es nämlich der Gast aus Herford, der Vorjahresdritte, der den Ton in der Rahdener Stadtsporthalle angab. Nach dem 5:7 und 6:9 (19.) kämpfte sich Wehe auf 11:11 (27.) heran, ging aber mit einem 11:13-Rückstand in die Pause. „Wir brauchen immer ein bisschen, bis wir uns auf den Gegner eingestellt haben“, erklärte Trainer Tobias Lintelmann, der dann aber seine Weherinnen „explodieren“ sah.

„Wie sich die Mannschaft reingekämpft und in der Abwehr dem Gegner den Schneid abgekauft hat, war beeindruckend. Für diese Leistung haben sich die Spielerinnen erneut ein Kompliment verdient“, lobte Lintelmann und sieht sich bestätigt: „Wenn wir die Ruhe bewahren, ist es schwer, uns zu schlagen.“

Mit dem 15:14 (37.) von Neele Bruhn übernahm Wehe die Führung und legte durch Ulrike Clemens (2) und Sandrina Möll sofort zum 18:14 (41.) nach. Hinten war die Deckung mit Ulrike Clemens (später Sabrina Hoischen) und Franziska Langelahn im Innenblock nur noch schwer zu knacken, dahinter hatte der Gastgeber drei Torhüterinnen in petto, von denen Jenny Neuberger einen Siebenmeter entschärfte. Im Gegenzug sorgte Sandrina Möll für das 22:16 (48.).

Herford kam noch einmal auf 19:23 (51.) heran, doch der Tabellenführer ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Neele Bruhn verwandelte die Siebenmeter zum 25:20 und 26:20 (53.) sicher. Und zum Abschluss klappte es auch noch mit dem 30. Tor.

„Wir haben das Spiel über die Abwehr in den Griff bekommen und nach der Führung konsequent weitergespielt“, freute sich Lintelmann, dessen Team nun bei 13:3-Punkten steht – der Aufsteiger vor dem Durchmarsch? „Nein“, grinst Tobias Lintelmann und setzt das A-Wort (A wie Aufstieg) auf den Index. Nächster Gegner ist HCE Bad Oeynhausen, dann geht es gegen Titelanwärter HSV Minden-Nord II. Bis dahin lautet Lintelmanns Vorgabe: „Platz fünf und besser.“

Wehe: Neuberger, Rödenbeck, Kummer - Ibrisagic, Langschmidt, Möll (8), Krone, Jurczyk (4), Bruhn (6/4), Clemens (9/2), Lappe, Pieper, Hoischen, Langelahn (3).

ag

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