Handball: Weher A-Mädchen empfangen am Samstag „Goliath“ Blomberg-Lippe

Einfach nur genießen

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Große Herausforderung für Neele Bruhn (l.) und die Weher Handball-Mädchen. Am Samstag treffen sie auf die HSG Blomberg-Lippe II, einen „Goliath“ im Frauen-Handball.

Rahden - Von Andreas Gerth. Wer die Halle als Sieger verlässt, steht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fest, und doch freut man sich beim TuS SW Wehe „wie Bolle“ auf das Spiel der A-Mädchen am kommenden Samstag, 25. Oktober. Dann heißt es in der Rahdener Stadtsporthalle (Anwurf 16.45 Uhr) TuS SW Wehe gegen HSG Blomberg-Lippe II oder David gegen Goliath.

„Blomberg ist die Übermannschaft“, erklärt Harald Bruhn. Der Trainer von Wehes A-Mädchen weiß, dass seine Mannschaft am Samstag den Kürzeren ziehen wird, sollte nicht ein mittelschweres Handball-Wunder geschehen. „Doch darum geht es für uns am Samstag auch nicht. Wir wollen ein gutes Spiel machen und zeigen, was wir können.“

Im Frauen-Handball ist die HSG Blomberg-Lippe eine der besten Adressen in Deutschland. Die Frauen spielen in der 1. und 3. Liga, die A-Mädchen in der Bundesliga (8:0-Punkte) und in der Oberliga, wo die zweite Mannschaft ebenfalls die Tabelle mit 8:0-Punkten anführt – gefolgt vom kleinen TuS SW Wehe, der in der Oberliga-Vorrunde bei 7:1- Zählern steht und ebenfalls noch ungeschlagen ist.

Letzteres wird sich am Samstag ändern, darüber machen sich Harald Bruhn und seine Mädchen keine Illusionen. „Trotzdem ist es ein besonderes Spiel, und dafür hoffen wir auf die Unterstützung der Zuschauer.“ 100 Fans in die Halle zu bekommen und dort für eine prickelnde Atmosphäre sorgen, das ist das Ziel des Weher Trainers.

Ausgerechnet bei dieser Herkulesaufgabe müssen die Gastgeberinnen auf eine ihrer besten Spielerinnen verzichten. Celine Langschmidt klagt über Rückenschmerzen, deren Ursache noch unklar sind. „Sie spielen zu lassen, wäre unverantwortlich“, erklärt Bruhn, traut seiner Mannschaft, in der mit Neele Hartmann und der B-Jugendlichen Celine Wiedemann auch zwei Wagenfelderinnen stehen, dennoch ein gutes Spiel gegen den „Goliath“ zu.

Orientieren müssen sich die Weherinnen ohnehin an den anderen Mannschaften in der Liga. Im November stehen vier Spiele auf dem Programm, die Partie gegen Blomberg-Lippe können die „Schwarz-Weißen“ also nutzen, um sich einzuspielen, zu lernen und zu verbessern. Würde Wehe dann am Ende der Vorrunde Platz zwei belegen, wäre der Sprung in die Oberliga-Endrunde geschafft.

Doch erst einmal dürfen Harald Bruhn und seine Mädchen das Spiel am Samstag genießen.

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