Handball: TuS Wehe tut sich gegen Lemgo III lange sehr schwer – 32:22

Nicht schön, aber gewonnen

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Gut gemacht: Felix Bruhn belohnte sich mit drei Treffern, ein Lob von Trainer Marcel Ihlenfeld gab es dazu.

Rahden - Von Andreas Gerth. „Oh, wie ist das schön“, erklang es nach dem Abpfiff aus den Lautsprechern, doch damit lag der Musikmacher gestern Abend in der Rahdener Stadtsporthalle ein wenig daneben. Besser zum Auftritt von Handball-Landesligist TuS SW Wehe beim 32:22 (14:12) gegen die HSG Lemgo III passte der Kommentar von Trainer Marcel Ihlenfeld: „Gewonnen, nicht schön, aber das ist mir egal!“

Schön war es wirklich nicht, was die beiden Mannschaften im wichtigen Kellerduell anzubieten hatten. Dem Niveau der personell limitierten und in der zweiten Halbzeit ohne Auswechselspieler agierenden Gäste passte sich der TuS Wehe an und machte es sich damit selber schwer. Und zwar lange, denn in der 50. Minute führten die Gastgeber nur noch knapp mit 21:20.

Erst danach bekamen die Schwarz-Weißen das zähe Geschehen endlich in den Griff. Timo Tinnemeier per Siebenmeter, Armin Hensel, Jonas Bruhn und erneut Hensel trafen in Folge zum 25:20 (53.) – jetzt hatte sich Wehe endlich freigespielt. Tinnemeier und Neuzugang Christopher Hübner bauten die Führung aus, im Endspurt gelangen Phil Hesse drei Treffer, darunter Wehes 30. Treffer.

„Das tut der Seele gut. Ich denke, dass wir jetzt eine ruhigere Trainingswoche haben“, meinte Marcel Ihlenfeld und wirkte einfach nur erleichtert. Mit der Art und Weise des dringend benötigten zweiten Saisonsieges wollte sich der Coach nicht lange aufhalten, sondern freute sich über die gute Leistung von Felix Bruhn, der sich mit drei Toren belohnte.

Allerdings täuschte der am Ende hohe Sieg nicht darüber hinweg, dass vor Aufsteiger noch ein mühsamer Weg liegt. In der ersten Halbzeit ließen die Gastgeber zahlreiche Chancen aus, im zweiten Durchgang ließen sie sich eine 20:15-Führung nehmen. Als nächstes wartet mit der HSG Löhne-Obernbeck ein weiteres Kellerduell.

Wehe: Kröger, Lintelmann, Hesse (6), Knost (3), J. Clemens (1), Lohmeier (2), Tinnemeier (5/4), M. Clemens (4), Hodde (2), Hensel (3), J. Bruhn (2), A. Ihlenfeld, F. Bruhn (3), Hübner (1).

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