Handball: TuS Wehe erhält Lehrstunde beim 21:36 gegen TuS Lahde-Quetzen/Auf drittletzten Platz abgerutscht

Zum Abschluss kräftiger Hieb mit der Rute

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Verkorkster Jahresabschluss: Wehes Spieler (mit dem jungen Christian Sprado, 3.v.l.) bedanken sich bei den Zuschauern für die Unterstützung.

Rahden - Kein Weihnachtsgeschenk für den TuS Wehe. Stattdessen setzte es für den Handball-Landesligisten gestern beim 21:36 (8:20) gegen den TuS Lahde/Quetzen einen kräftigen Rutenhieb. Die 250 Zuschauer in der Rahdener Stadtsporthalle erlebten, wie der Aufsteiger vom Aufstiegskandidaten überrollt und schon in der ersten Halbzeit die Grenzen aufgezeigt bekam.

„Das ist bitter. Den Abschluss hatten wir uns natürlich ganz anders vorgestellt“, musste Wehes Coach Marcel Ihlenfeld nach der hohen Heimpleite erst einmal schlucken. „Wir haben uns nicht aufgegeben,

„Gegner war eine

Klasse besser“

sondern der Gegner war eine Klasse besser“, erkannte Ihlenfeld neidlos an. Seine Mannschaft geht als Drittletzter in die Weihnachtspause, da SF Senne einen hohen 37:27-Sieg in Nettelstedt feierte und in der Tabelle vorbeizog. Weiter geht das Rennen um den Klassenerhalt für den TuS Wehe am Sonntag, 10. Januar, mit einem Heimspiel gegen den HCE Bad Oeynhausen.

Auf eine solch deutliche Abfuhr im letzten Spiel des Jahres hatte in den Anfangsminuten noch nichts hingedeutet. Wehe hielt bis zum 4:4 mit, verlor dann aber Ordnung und Ruhe und lief mit den Ballverlusten im Angriff ins Verderben. „Lahde-Quetzen hat das clever gemacht. Wie sie den Ball zirkulieren lassen, ist schon beeindruckend. Das war die spielerisch beste Mannschaft, auf die wir bislang getroffen sind“, lobte Marcel Ihlenfeld, ließ seine eigene Truppe jedoch nicht ungeschoren davonkommen: „Wir hatten Vorgaben, doch die haben wir nicht eingehalten.“

Die Verunsicherung aus der total missglückten ersten Halbzeit nahmen die Gastgeber mit in den zweiten Durchgang. Erst Timo Tinnemeier und dann Jonas Bruhn scheiterten per Tempogegenstoß am starken Gästekeeper. Der Rückstand wuchs über 9:22, 14:27 (43.) und 16:30 auf 17:32 (51.) an. Lahdes überragender Spielmacher Heiko Breuer steuerte das 20:35 bei.

Wenn es bei Wehe überhaupt etwas Positives gab, dann waren es die sechs Tore von Julian Hodde und die Einwechslung des jungen Christian Sprado. Marcel Ihlenfeld hatte seinem Gegenüber Wolfgang Prüm bereits gratuliert, als Wehe erneut den Ball verlor und die Gäste in der Schlusssekunde Treffer Nummer 36 erzielten. Bei Lahde klappte alles, bei Wehe fast nichts. „Auf den Weihnachtsmarkt gehen wir trotzdem“, so Wehes Coach zum Abschluss.

TuS Wehe: Kröger, Hartlage - Engel, Hesse, J. Clemens (2), Lohmeier (2), Tinnemeier, Sprado, M. Clemens, Hodde (6), Hensel (3/1), J. Bruhn (3), A. Ihlenfeld, Hübner (5).

ag

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