Handball: TuS Wehe arbeitet 26:26 gegen Oberlübbe auf/Samstag in Detmold

„Wer weiß, wozu der Punkt noch gut ist“

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Old School: Bei den Heimspielen des TuS Wehe feiert die gute, alte Ergebnis-Klapptafel ein Comeback. In der Rahdener Stadtsporthalle wartet man auf eine neue Anzeige.

Rahden - „Wer weiß, wozu der Punkt noch gut ist“, sagt Trainer Marcel Ihlenfeld und zieht einen Schlussstrich unter das 26:26 des Handball-Landesligisten TuS SW Wehe im Derby gegen Eintracht Oberlübbe. Die Enttäuschung bleibt aber: Der TuS Brake, mittlerweile Spitzenreiter mit 12:0- Punkten, hatte im letzten Angriff den Siegtreffer in Rahden erzielt, jetzt entriss Oberlübbe den Schwarz-Weißen am Ende einen weiteren schon sicher geglaubten Punkt.

Am kommenden Samstag, 31. Oktober, geht es für Aufsteiger TuS Wehe zur zweiten noch ungeschlagenen Mannschaft der Landesliga, der SG Detmold. Dafür wird wieder ein Bus eingesetzt. Abfahrt ist um 16.30 Uhr an der Stadtsporthalle Rahden. Anwurf in Detmold ist um 19 Uhr. Anschließend stehen für Wehe die beiden wichtigen Spiele gegen die unteren Tabellennachbarn Lemgo III und Löhne/Obernbeck an, wo endgültig gepunktet werden muss.

Das Derby gegen Oberlübbe war ein Kampfspiel mit vielen Emotionen – auch auf der Tribüne der Rahdener Stadtsporthalle, wo eine kleine Gruppe von Gästezuschauern unangenehm auffiel. Sie wetterten gegen das eigene Team („ihr könnt ja noch nicht mal fangen“) und

Ärger auf

der Tribüne

äußerten sich beleidigend gegenüber Weher Spielern. So unterstellten sie Steffen Lohmeier Schauspielerei, als dieser mit blutender Nase vom Spielfeld musste. Oberlübbes Trainer Herbert Maaß gestand Probleme mit dieser Zuschauergruppe ein und entschuldigte sich nach dem Schlusspfiff bei Wehe.

Steffen Lohmeier, der bei einer Rettungsaktion mit dem Gesicht auf dem Hallenboden aufgeschlagen war, zog sich übrigens keine schwere Verletzung zu und steht am Samstag wieder zur Verfügung. Der Kapitän des TuS SW Wehe hatte zuvor erst mit einem Nasenbeinbruch eine Zwangspause einlegen müssen.

Zusätzlich gefordert ist in der Rahdener Stadtsporthalle übrigens das Kampfgericht. Im digitalen Zeitalter – neuerdings mit elektronischem Spielbericht – muss noch einmal die gute alte Ergebnis-Klapptafel auf den Tisch gestellt werden, um den Zuschauern die Zwischenstände zu vermitteln. Auf der elektronischen Anzeigetafel in der Halle läuft nur noch die Spielzeit mit. Eine Reparatur ist nicht mehr möglich. Eine Neuanschaffung ist, wie dem Verein mitgeteilt wurde, für das kommende Jahr angedacht. So lange bleibt neben dem Laptop das gute alte Zählwerk stehen. Wahrscheinlich auch beim Neujahrsturnier, das der TuS SW Wehe für den 2./3. Januar ankündigt. Zu Jahresbeginn hatten die Schwarz-Weißen die Turniertradition mit Erfolg wieder aufleben lassen und eine Neuauflage ins Auge gefasst.

Nächster Sieg für

Lintelmanns Frauen

„Zwei Punkte für den Klassenerhalt“, meinte Trainer Tobias Lintelmann zum 27:23-Erfolg der Frauen-Landesligamannschaft des TuS SW Wehe und muss selbst schmunzeln. Mit 9:3-Punkten ist der Aufsteiger auf dem besten Weg, die Klassenabsicherung wie erhofft so früh wie möglich zu erreichen und damit den Druck zu vermeiden, der sich für die mit 3:9-Zählern gestartete Männermannschaft immer mehr aufbaut. Weiter geht es für die Frauen des TuS SW Wehe am Sonntag, 1. November, mit der vom letzten Hinrundenspieltag vorgezogenen Partie gegen den Tabellenvierten TSV Hahlen II (8:4-Punkte). Beginn der Partie in der Rahdener Stadtsporthalle ist um 18 Uhr.

DK

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