Handball: Neuer TuS-Trainer möchte den Merkur-Spielothek-Cup gewinnen

Goran Suton weiß schon, worauf es ankommt

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Präsentieren die Neuauflage des Casino-Merkur-Spielothek-Cup: Turnier-Initiator Armin Gauselmann (v.l.), Nils Torbrügge, Goran Suton, Frank Carstens und Niclas Pieczkowski.

Benkhausen - Von Andreas Gerth. „Mir wurde gesagt, dass man als Trainer des TuS N-Lübbecke den Spielothek-Cup und die Derbys gewinnen muss!“ Goran Suton, seit dieser Saison Trainer des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke, scheint sich in seiner neuen Umgebung recht gut eingelebt zu haben – worauf es ankommt, weiß er jedenfalls schon einmal.

Auf die regelmäßig ausverkauften und emotional geführten Derbys zwischen GWD Minden und TuS N- Lübbecke muss der Handballfan im Mühlenkreis Minden-Lübbecke allerdings in dieser Saison verzichten. Die Mindener sind in die zweite Liga abgestiegen, Lübbecke konnte sich halten. Umso größer ist die Vorfreude auf den 28. Casino-Merkur-Spielothek-Cup 2015 am Freitag, 7. August, in Lübbecke und Samstag, 8. August, in Minden, denn dort ist eine Neuauflage des Derbys möglich.

„Ich hoffe natürlich auf ein Endspiel zwischen GWD und uns“, betont Armin Gauselmann im Vorfeld des Turniers, das diesmal unter dem Motto „Kräftemessen der Regionen“ steht. TuS N- Lübbecke und GWD Minden als gemeinsame Co-Gastgeber, Erstligist TBV Lemgo sowie die Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen, Eintracht Hildesheim und TV Emsdetten werden eine „ostwestfälisch-niedersächsische Meisterschaft ausspielen“, unterstreicht Turnier-Initiator Armin Gauselmann.

Eine Woche vor der ersten Runde im DHB-Pokal und zwei Wochen vor dem Start in der Meisterschaft komme der „Spielo-Cup“ gerade recht. „Die Zeit ist knapp, und wir haben viel zu tun, um bei sechs neuen Spielern die Rädchen ineinander greifen zu lassen“, erklärt TuS-Coach Goran Suton, der den Reiz des Heim-Turniers darin sieht, „dass man in den Vorrundenspielen über einmal 30 Minuten die Leistung auf den Punkt bringen muss“. Ja, und am Ende wolle der TuS N-Lübbecke „das Turnier gewinnen“, ergänzt Suton.

Auf ein anderes Ziel ist man bei GWD Minden fokussiert. „Der Ärger über den Abstieg ist noch immer da“, gibt Trainer Frank Carstens zu und sieht sich und seine Spieler in der Pflicht. Carstens: „Wir haben die Mannschaft im Kern zusammengehalten. Jetzt wollen wir die Aufgabe in der zweiten Liga mit Respekt, Demut aber auch viel Selbstvertrauen annehmen und den Abstieg korrigieren. Ob wir das souverän oder in letzter Sekunde schaffen, ist mir persönlich egal.“

Dass sein Team beim schon 28. Spielothek-Cup in der Vorrunde auf Nordhorn und Emsdetten trifft, passt dem GWD-Coach gut. „Dadurch bekommen wir einen Eindruck, was uns in der Liga erwartet.“ Auch GWD-Spieler Nils Torbrügge hat sich einiges vorgenommen: „Beim ersten Fototermin nach der Saison habe ich in viele enttäuschte Gesichter geguckt. Doch jetzt ziehen alle sehr gut mit und sind wieder heiß.“

Weniger gut lief die Vorbereitung bislang für Niclas Pieczkowski. Der im vergangenen Jahr zum TuS N-Lübbecke gewechselte und mittlerweile in den Kreis der Nationalmannschaft aufgestiegene Spielmacher hatte unter den Nachwirkungen eines Bandscheibenvorfalls zu leiden und kann erst am Montag ins Mannschaftstraining einsteigen. „Für uns Spieler ist so ein Turnier eine gute Gelegenheit, Spielpraxis und Wettkampfhärte zu bekommen“, ist Niclas Pieczkowski gespannt.

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