Handball: TuS N-Lübbecke verliert beim THW Kiel nach 29:28-Führung mit 29:30

Pokal-Sensation verpasst

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Dahin gehen, wo es weh tut: Niklas Pieczkowski hatte mit dem TuS N-Lübbecke den erwartet schweren Stand. In Kiel gab es die erwartete Niederlage und das Pokal-Aus.

Kiel/Lübbecke - Von Andreas Gerth. Trainer Dirk Beuchler hatte auf ein „verrücktes Ergebnis“ gehofft, es wurde um ein Haar die Pokal-Sensation. Mit 29:30 (14:17) musste sich der TuS N-Lübbecke gestern Abend beim haushohen Favoriten THW Kiel geschlagen geben und schied damit im Achtelfinale aus.

Die Runde der letzten Acht im DHB-Pokal findet ohne Beteiligung aus dem Mühlenkreis statt. Auch GWD Minden schied gestern aus, beim 23:32 (10:13) zu Hause gegen Frisch-Auf Göppingen allerdings wesentlich klarer als der TuS in Kiel.

Spätestens ab heute dreht sich bei GWD Minden und dem TuS N-Lübbecke alles um das 64. Mühlenkreisderby am Samstag, 20. Dezember, in der Mindener Kampa-Halle (Anwurf 19 Uhr). Diesmal steht das Duell der Kreisrivalen im Zeichen des Abstiegskampfes. GWD ist Drittletzter mit 10:26-Punkten, auch dem TuS (16:20) würde ein Erfolgserlebnis nach zuletzt zwei Niederlagen gut zu Gesicht stehen. Das Hinspiel in Lübbecke konnte Minden mit 26:23 für sich entscheiden.

„Wenn man sieht, wie die anderen Mannschaften unten punkten, wäre es schon ganz geil, wenn wir in Minden gewinnen würden“, betont TuS-Spieler Jens Schöngarth. Am Dienstag, 23. Dezember, folgt für die Lübbecker dann noch das Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten TBV Lemgo. Spielbeginn in der Merkur-Arena ist um 19 Uhr.

Gestern Abend in der Kieler Sparkassen-Arena lieferte der TuS N-Lübbecke dem Favoriten von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe, obwohl mit Christian Dissinger ein wichtiger Rückraumspieler passen musste. Beim 3:2 (3.) durch Tim Remer lag der Außenseiter erstmals vorn. Kiel übernahm anschließend das Kommando (8:5, 10:6), vermochte die Gäste aus Ostwestfalen aber nicht abzuschütteln. Die waren beim 12:12 (23.) wieder dran, wobei Rechtsaußen Ramon Tauabo mit sechs Treffern im ersten Durchgang heraus stach.

Auch in der zweiten Halbzeit tat sich der THW Kiel unerwartet schwer. Richard Wöss schaffte für den TuS den 20:21-Anschluss (41.). Kiel legte zum 23:20 (44.), 25:22 und 26:23 (49.) vor, doch Lübbecke spielte unbeeindruckt weiter und witterte seine Chance.

Tim Remer markierte den Ausgleich zum 27:27 (54.), zur Verblüffung der 4100 Zuschauer in der Halle legte Richard Wöss sogar die 28:27-Führung nach. Auch Gabor Langhans brachte die Lübbecker beim 29:28 noch einmal in Front, und da waren nur noch drei Minuten zu spielen.

Doch der Bundesliga-Tabellenführer bekam noch die Kurve. Zwei Treffer von Duvnjak ließen den Favoriten doch noch mit einem blauen Auge als Sieger durchs Ziel gehen.

Tore TuS: Tauabo (6/3), Schöngarth (3), Remer (6/1), Pieczkowski (1), Schubert (1), Vukovic (3), Langhans (4), Wöss (3), Borozan (1), Huljina (1).

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